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Region Wurzen Wurzen: Talente-Campus in den Winterferien
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17:28 19.02.2017
Nonverbale Kommunikation: Ohne auch nur ein Wort zu sprechen, haben sich Zuschauer und Darsteller bei diesem Erkennungsspiel verstanden. Quelle: Frank Schmidt
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Wurzen

Mit einer Mischung aus „Magie & Kommunikation“ haben sich etwa 20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren in ihrer ersten Winterferienwoche beschäftigt. Das Angebot unter dem spannenden Titel „Talente-Campus“ kam von der Volkshochschule Muldental. Und im Rahmen seines Förderprogrammes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung dieses außerschulische Projekt unterstützt.

Von den beteiligten Kindern einmal abgesehen, gehörten zwei Dozenten zu den wichtigsten Protagonisten des einwöchigen Ferienspaßes. Zum einen Stefan Gärtner, ein Magier, zum anderen Ralf Heinrich, ein Kommunikationstrainer. In dieser Konstellation, so stellten die Beiden unter Beweis, funktionierte das perfekte Zusammenspiel zwischen Magie und Kommunikation. Denn, so erzählt Gärtner, um beispielsweise ein Zauberkunststück mit Erfolg präsentieren zu können, müsse man zwingend mit dem Publikum kommunizieren – verbal, also sprechen. Und wie das praktisch funktioniert, haben die Kinder mit einer Abschlussshow vor ihren Eltern und Großeltern demonstriert.

Da hatte zum Beispiel Florian mit Kartentricks imponiert und William dank Magie ein Geldstück nach Hause gebeamt. Der Gag dabei war jedoch, dass die Mutti ihrem Zauberlehrling noch während seines Auftrittes via Handy den Empfang bestätigte. Na klar – alles nur Show, aber witzig und originell gemacht. Andere wiederum hatten Knoten in Seilen verschwinden lassen, zogen Tücher aus einem vermeintlich leeren Raum und zauberten sogar ein Mädchen aus einer Kiste.

Wie wichtig dabei die Kommunikation mit dem Publikum ist, um dieses abzulenken, damit der Zaubertrick samt Aha-Effekt klappt, haben die Kinder also erlernt. Mehr noch konnten sie die Erfahrung machen, Ängste und Hemmungen zu überwinden, damit sie sich auf einer Bühne stehend überzeugend und selbstsicher artikulieren können.

Und dann gibt es die „nonverbale Kommunikation“, also Mimik und Gestik, auf die es in diesem Projekt auch ankam. „Wir wissen ja alle, dass den Kindern schon frühzeitig verschiedene Kommunikationswege offen stehen. Stichwort Handy, das hat nahezu jedes Kind in diesem Alter. Aber beim Schreiben von Nachrichten werden nun mal keine persönlichen Emotionen rübergebracht“, sagte der Kommunikationstrainer. Deshalb wurde das mal bei einem fiktiven Tauchgang ausprobiert, weil es dabei besonders auf die Zeichensprache ankommt, wenn man sich sicher unter Wasser bewegen will.

Von Frank Schmidt

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