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Wurzen Wurzen verlängert Antragsfrist für Anwohner-Parkplätze
Region Wurzen Wurzen verlängert Antragsfrist für Anwohner-Parkplätze
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15:27 05.10.2018
Mit dem neuen Parkraumkonzept für die Innenstadt Wurzens soll es mehr Anwohnerparkplätze geben - wie bereits seit einigen Jahren in der Färbergasse. Quelle: Kai-Uwe Brandt
Wurzen

Auf Grund der geringen Resonanz hat die Stadt Wurzen noch einmal die Frist zur Beantragung von Anwohnerparkplätzen verlängert. Wie berichtet, wird derzeit durch die Untere Straßenverkehrsbehörde im Zusammenhang mit dem neuen Parkkonzept eine Bedarfsanalyse erstellt.

Ziel sei es, so Manfred Bresk, die vorhandenen Parkplätze den realen Erfordernissen anzupassen. Stichtag war der 4. Oktober. „Leider haben wir bislang nur wenige Reaktionen darauf erhalten.“ Deswegen setzt das Stadthaus nunmehr einen neuen Termin – den 18. Oktober.

Das neue Parkkonzept sieht vor, dass die Anzahl der Stellflächen für Anwohner erhöht wird, da in der Innenstadt künftig eine Gebührenpflicht besteht. Vorgesehen sind Bresk zufolge Areale im Crostigall, in der Domgasse, der Dresdener Straße zwischen Bahnhof- und Beethovenstraße, in der Franz-Mehring-Straße und der Kannengießergasse.

Anwohner können Parkplatz beantragen

Außerdem gehe die Expertise von weiteren Anwohnerparkplätze in der August-Bebel-, Kant-, Karl-Liebknecht- sowie Rudolf-Breitscheid-Straße aus. „Wichtig ist es daher, als Anwohner einen entsprechenden Antrag zu stellen.“ Allerdings gelten hierfür ganz bestimmte Kriterien.

Bewohner müssen nachweisen, dass sie mit ihrem Haupt- oder Nebenwohnsitz im Einzugsgebiet gemeldet sind, sie der Halter des Fahrzeuges sind oder es dauerhaft nutzen. Darüber hinaus dürfen sie weder über eine Garage noch einen privaten Stellplatz verfügen beziehungsweise angemietet haben. Zugleich betonte Bresk, dass nicht automatisch ein Rechtsanspruch auf einen Anwohnerparkplatz bestehe. Denn generell sei eine Überbelegung der Flächen möglich.

2016 schon neue Parkordnung in Wurzen geplant

Schon im August 2016 verkündete die Stadtverwaltung erstmals, an einem neuen Parkregime fürs Zentrum zu arbeiten und sorgte damit nicht nur bei Bürgern und Händlern für Kritik, sondern zugleich für Zweifel bei den Stadträten. So beschlossen die Mitglieder des Technischen Ausschusses drei Monate später, das Erstellen der Studie aus der Eigenregie in professionelle Hände zu übertragen.

Online-Umfrage zum Parken mit wenig Resonanz

Den Auftrag erhielt das IVAS-Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme aus Dresden. Vor genau zwölf Monaten begannen schließlich die Arbeiten mit einer Bestandsanalyse der IVAS-Experten. Im April dieses Jahres lagen dann die Ergebnisse vor. Zuletzt initiierte die Kommunalbehörde noch eine Online-Umfrage, um Einwohner mit ihren Vorschlägen und Ideen am neuen Regelwerk zu beteiligen. Lediglich 270 Personen beteiligten sich daran. Das neue Parkraumkonzept soll Ende 2018 in Kraft treten.

Die Anträge kosten 15 Euro pro Jahr und müssen bei der Unteren Verkehrsbehörde im Wurzener Stadthaus, Friedrich-Ebert-Straße 2, gestellt werden. Sie können auch der Seite der Stadt heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 03425/85 60-171.

Von Kai-Uwe Brandt

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