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Wurzen Wurzen verlängert Vereinbarung und wird auch künftig Beitrag zahlen
Region Wurzen Wurzen verlängert Vereinbarung und wird auch künftig Beitrag zahlen
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17:08 11.04.2018
ARCHIV - ILLUSTRATION - Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen am 29.09.2010 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) auf einem Haufen (gestellte Szene). (zu dpa «Bisher rund 1,4 Milliarden Euro für den Entschuldungsfonds» vom 14.11.2017) Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit Geld Mit sicherheit Beilage ET 25.11.17 Quelle: picture alliance / Jens Wolf/dpa
Wurzen

Grünes Licht für die Fortführung der Vereinbarung der Kommunen in der sogenannten Leader-Region Leipziger Muldenland haben jetzt die Mitglieder des Haushalts- und Verwaltungsausschusses gegeben. So votierten alle sieben Stadträte des Gremiums und Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) zur jüngsten Sitzung dafür, weiterhin den Beitrag an die Lokale Aktionsgruppe (LAG) zu entrichten.

Leader ist ein Programm der Europäischen Union, welches der Stärkung des ländlichen Raumes dient. Zur Region Muldenland zählen die Städte und Gemeinden Bad Lausick, Bennewitz, Borsdorf, Brandis, Colditz, Grimma (ohne die Ortsteile Mutzschen, Gastewitz, Göttwitz, Jeesewitz, Köllmichen, Prösitz, Roda, Wagelwitz und Wetteritz), Lossatal, Machern, Naunhof, Otterwisch, Parthenstein, Thallwitz, Trebsen sowie Wurzen. Im Oktober 2015 wurde der neue Trägerverein „LAG Leipziger Muldenland“ gegründet, der letztlich die Entwicklungsstrategien erarbeitet und umsetzt. Den Vorsitz der Gemeinschaft hat Bernd Laqua (parteilos), Bürgermeister von Bennewitz.

Bis zum Jahr 2020 steht dem Gebiet immerhin ein Budget von rund 22 Millionen Euro zur Verfügung. Über die Förderung von Vorhaben kann frei entschieden werden. Wie Röglin sagte, liegen die Schwerpunkte unter anderem in privaten Vorhaben. So will auch Wurzen von den EU-Geldern partizipieren. Ein Projekt der Zukunft, ergänzte Fachbereichsleiter Carl-Heinz Kraft, sei beispielsweise die alte Zuckerfabrik im Ortsteil Mühlbach – erbaut von 1810 bis 1812 durch den Gutsbesitzer Freiherr von Lorenz. Im Blick hat das Stadthaus die Sanierung des Gebäudes und des Schornsteins sowie einen Rastplatz vor Ort. Hierzu stehe die Verwaltung ebenfalls schon in Kontakt mit dem Denkmalschutz.

Im Übrigen muss die Muldestadt zur Finanzierung der LAG eine Umlage von 53 Cent pro Einwohner und Jahr zahlen – summa summarum 8866,10 Euro. Zumindest der Ausschuss gab sein Okay. Am 24. April entscheidet dann darüber endgültig der Stadtrat.

Von Kai-Uwe Brandt

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