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Region Wurzen Wurzen will „Ab in die Mitte“
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05:00 04.03.2010
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. Der Slogan transportiert die Forderung und Idee, die Stadt als Ort des Lebens, Wohnens, Arbeitens, der Unterhaltung und als Ort der Freizeitgestaltung wahrzunehmen. Menschen sollen sich eingeladen fühlen, sich in ihrer Stadt zu treffen und zu verweilen. Dabei soll die Stadt selbst zum Erlebnis gemacht werden.

„Auf dieses Projektthema haben wir gewartet“, sagt Jörg Röglin selbstbewusst. Der Oberbürgermeister nahm jetzt gemeinsam mit Stadtmarketing-Koordinatorin Katrin Hussock an der Auftaktveranstaltung der Aktion in Meißen teil. „Da wir gemeinsam mit unserem Engagement in der Innenstadt genau auf dieses Thema zuarbeiten, werden wir nach einer passenden Projektidee suchen. Diese Idee wollen wir gemeinsam mit den Bürgern zu einem Wettbewerbsbeitrag ausarbeiten.“

Stadtverwaltung und Stadtmarketing-Koordinatorin würden den Wettbewerb in diversen Gremien, beispielsweise in der AG Innenstadt vorstellen. „Wir versprechen uns gerade von dort die entscheidenden Impulse für den Wettbewerbsbeitrag“, so Katrin Hussock.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Ausschlaggebend für die Bewertung ist allein, welche Projekte den Wettbewerbszielen am besten entsprechen. Die jeweilige Stadt- und Gemeindegröße und deren verfügbaren Potenziale werden in der Bewertung berücksichtigt, so Hussock.

Grundsätzlich könnten sich alle Bürger mit einer Projektidee an die Stadtverwaltung wenden. Abgabetermin für die Ideen ist der 31. August. Röglin motiviert die Wurzener: „Je mehr Menschen mitmachen, desto erfolgreicher werden wir sein.“

Der Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ geht in Sachsen in die siebente Runde. Er entstand schon 1999 als Public Private Partnership (PPP). Ziel ist es, die Attraktivität der Innenstädte zu erhöhen. Außer in Sachsen (Start 2004) gibt es „Ab in die Mitte!“ auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Berlin. Sachsen verknüpft die nichtinvestiven Maßnahmen der Projekte mit bestehenden investiven Förderprogrammen (im Rahmen der Städtebauförderung) und stellt damit investive Maßnahmen in den Vordergrund. Ziel ist, die Erlebnisqualität und Verweildauer in den Innenstädten zu erhöhen. Der Wettbewerb wird von einem Initiativkreis organisiert zu dem auch Sachsens Staatsregierung gehört. Hinter der Aktion stehen mehrere Großsponsoren, die auch das Preisgeld stiften.

Drago Bock

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