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Wurzen Wurzener Feuerwehr erhält im April 2018 ein neues Drehleiterfahrzeug
Region Wurzen Wurzener Feuerwehr erhält im April 2018 ein neues Drehleiterfahrzeug
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16:59 26.10.2017
Dank des Investitionsprogrammes „Brücken in die Zukunft“ erhält die Wurzener Feuerwehr eine neue Drehleiter. Das jetzige Fahrzeug ist mittlerweile 25 Jahre alt und soll dann ausgesondert werden. Quelle: Archiv
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Wurzen

Im April 2018 erhält die Wurzener Feuerwehr ein neues Drehleiterfahrzeug. Und zwar „in der 15. Kalenderwoche“, informierte Thomas Boecker die Abgeordneten des Stadtrates zu ihrer Sitzung am Mittwochabend im Plenarsaal des Stadthauses. Zugleich teilte der Fachbereichsleiter mit, dass die Kosten für den Kauf 619 000 Euro betragen. Eingeplant waren einst 750 000 Euro. Die Summe verringerte sich, weil eine kommunale Allianz des Landkreises Leipzig den Auftrag für insgesamt vier Drehleitern auslösten – Borna, Grimma, Groitzsch und Wurzen.

Insbesondere Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) dankte in diesem Zusammenhang den Kameraden um Stadtwehrleiter Thilo Bergt für ihre Mitarbeit. Schließlich sei bei vier Wehren in Sachen Ausstattungsdetails „das Chaos vorprogrammiert“. Lediglich SPD-Fraktionschef Heinz Richerdt wollte im Nachgang wissen, was eigentlich mit der alten Technik geschieht. Die derzeitige Drehleiter wurde 1992 angeschafft und entspreche keineswegs mehr heutigen Standards, antwortete Röglin. Daher will sie die Stadtverwaltung aussondern. Ein Verkauf käme überdies nicht in Frage. „Im Zweifelsfall wird sie verschrottet.“

Acht Monate nachdem Miroslav Bohdálek sein Ehrenamt als Integrationsbeauftragter der Stadt Wurzen niederlegte, besetzte das Parlament den Posten neu. Auf die Ausschreibung hin bewarb sich Frauke Sehrt. Die 55-Jährige lebt seit 21 Jahren in Wurzen, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und sammelte schon hinlänglich Erfahrung mit Flüchtlingen. So betreute sie 2015 in Hohburg unbegleitete minderjährige Asylsuchende, wirkt seit Mai 2016 als Flüchtlingskoordinatorin beim Verein Netzwerk für demokratische Kultur in Wurzen. Ihr Mann, berichtete Sehrt zur parlamentarischen Vorstellungsrunde, arbeitet als Lehrer im Beruflichen Schulzentrum Wurzen und unterrichtet DaZ-Klassen (DaZ – Deutsch als Zweitsprache). Auch dadurch habe sie unmittelbaren Kontakt zu Betroffenen. Sehrt möchte die bestehenden Netzwerke nutzen, sich für ein gutes und vor allem friedliches Miteinander in der Muldestadt einsetzen. Seitens der Volksvertreter erhielt sie per einstimmigem Votum das Vertrauen und von Stadtoberhaupt Röglin sowie Linken-Fraktionschef Jens Kretzschmar einen Blumenstrauß zum Neubeginn.

Jetzt ist es amtlich: Mit dem Segen der Ratsmitglieder erhöht die Verwaltung ab 2018 den Gebührensatz für die Straßenreinigung. Bislang zahlten Grundstückseigentümer 1,97 Euro pro Meter Frontlänge, ab Januar sind 2,05 Euro fällig. Wie berichtet, resultiert der Anstieg aus der Differenz bei der Kostenzusammenstellung für die kommunale Leistung. Demnach zeigte sich dieses Jahr ein Minus unterm Strich. Unter anderem fallen etwa 132  000 Euro fürs Personal an. Die Haltung der großen und kleinen Kehrmaschine verschlingt inklusive anfallender Reparaturen fast 31 000 Euro. Hinzu kommen weiterhin Bewirtschaftungskosten, wie für die Deponie (13 400 Euro) oder den Strom (22 780). Alles in allem summieren sich die Ausgaben auf 204 600 Euro. Genau ein Viertel, also 25 Prozent, übernimmt der kommunale Haushalt – 51 500 Euro. Der Rest wird über die Gebühren bei insgesamt 76 208 laufenden Frontmetern in der Stadt gedeckt.

Von Kai-Uwe Brandt

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