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Wurzen Wurzener Grundschule befasst sich mit olympischen Gedanken
Region Wurzen Wurzener Grundschule befasst sich mit olympischen Gedanken
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16:57 02.06.2017
Überragend: Erwin Töpler hat einen Vortrag über Olympia gehalten und darf zur Belohnung mal die originale Wettkampfbekleidung von Philipp Wende überziehen. Quelle: Frank Schmidt
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Wurzen

Die Mädchen und Jungen der Grundschule „Zur Sternwarte“ in Wurzen folgen dem Ruf von Olympia. Mit einer Projektwoche beschäftigen sie sich zum einen mit der Historie der Olympischen Spiele und dem olympischen Gedanken sowie mit den Paralympics. Zum anderen werden sie natürlich auch selbst sportlich aktiv. Dafür haben sich die Lehrpädagogen mit dem Verein Symbioun einen professionellen Partner für Prävention und Gesundheitsförderung aus Gotha in Thüringen an die Schule geholt. „Wir haben ein fächerübergreifendes Bewegungs- und Lernprogramm im Gepäck, um gesundheitsfördernd aktiv werden zu können“, erklärte Coach und Projektleiter Eric Mächler. Das Programm, welches nicht nur in Grundschulen Anwendung findet, ist darauf ausgerichtet, frühzeitig damit zu beginnen, weil sich Fehlverhalten ebenso frühzeitig ausbilden und dann haften bleiben. Außerdem wollen wir mit unserem Angebot den Kindereinrichtungen Anregungen für die individuelle Fortsetzung des Bewegungs- und Lernprojektes in die Hand geben, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Positiver Nebeneffekt ist, bisherige Bewegungsprogramme beispielsweise im Sportunterricht werden dank neuer Ideen bereichert“, weiß der 29-jährige Coach. Neben sportiven Übungen, die den Teamgeist stärken, stehen Kunstprojekte zur gesunden Ernährung auf dem Programm.

Höhepunkt war der Besuch von Olympiasieger Philipp Wende. Das 1,98 Meter große Ruder-As stand den Kindern Rede und Antwort. Dabei brachten sie es gelegentlich fertig, Philipp mit Fangfragen zu kompromittieren und auch mit Fragen, die ihm so noch nicht gestellt worden seien. Kostprobe gefälligst. Frage: „War das Rudern schwer?“ Antwort: „Wenn Rudern einfach wäre, dann wäre es Fußball.“ Oder: „Bist Du mit dem Rudern reich geworden und wie viel Geld hast Du dabei verdient?“ „Als Sportler kann man nur reich werden, wenn man Tennis, Fußball oder Golf spielt.“ Und: „Was muss ich essen, wenn ich so groß werden will wie Du?“ „Am besten Spinat, der ist für jeden Sportler gut.“

Schlussendlich drehte Philipp den Spieß um und wollte von seinen Gastgebern wissen, was sie alles mit und über das absolvierte Bewegungs- und Lernprogramm erfahren haben. Zum Dank zeigte er noch seine zwei Olympiamedaillen und hob damit die Projektwoche symbolisch aufs oberste Treppchen.

Von Frank Schmidt

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