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Wurzen Wurzener Kids hüpfen sich von Burg zu Burg
Region Wurzen Wurzener Kids hüpfen sich von Burg zu Burg
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00:24 28.02.2018
Eine Riesenrutsche und mehrere Hüpfburgen ziehen die Kinder in der Wurzener Sporthalle Süd magisch an. Quelle: Bert Endruszeit
Wurzen

Wo tollt man mit den Kindern herum, wenn draußen eisige Winde wehen? Eine Lösung gab es am Wochenende in Wurzen: Bei den Abenteuer-Hüpfburgen-Tagen konnten Mädchen und Jungen in der Sporthalle Süd in der Püttnerstraße nach Herzenslust herumspringen und auf der Riesenrutsche Fahrt aufnehmen. Gerade so, als wären sie auf einem sommerlichen Volksfest unterwegs.

Zwei Lkw für die Hüpfburgen

„In Wurzen waren wir mit unseren Hüpfburgen noch nie“, sagte Veranstalterin Madleen Richter. Jedes Jahr ist die Berliner Firma etliche tausend Kilometer in ganz Deutschland unterwegs. Von November bis März werden die Hüpfburgen in Sporthallen aufgebaut, den Rest des Jahres dann auf Festplätzen und privaten Grundstücken. „Die Wintervariante ist natürlich aus Platzgründen relativ klein, hier in Wurzen haben wir acht Hüpfburgen aufgebaut.“ In der Freiluftsaison gastiert das Unternehmen mit bis zu 25 Hüpfburgen auf einem Platz. „Da brauchen wir für den Transport immerhin zwei Lastwagen“, verrät Richter.

Franziska Tauchnitz aus Sachsendorf war mit ihren Kindern Joe (5) und Jack (2) vor Ort. „Mein großer Sohn hat den Flyer aus dem Kindergarten mitgebracht und gesagt, dass er da unbedingt hin will. Da konnte ich nicht nein sagen.“ Im Winter seien Angebote für Kinder ja etwas dünn gesät. „Im Sommer sind wir viel mehr unterwegs, da schauen wir uns auch auf Volksfesten um.“ Ob sie auch mithüpfe? „Bis jetzt noch nicht“, lacht sie. „Aber wenn meine Kinder mit großen Augen ‚bitte bitte’ sagen, dann klettere ich auch auf eine Hüpfburg.“ Auf jeden Fall sei das Angebot ein großer Spaß, allerdings auch ein teurer. „Acht Euro für Kinder und vier Euro für Erwachsene ist schon etwas happig“, findet sie.

Indoor-Angebote fehlen in Wurzen

Mit ihrem dreijährigen Sohn Lucas war die Wurzenerin Nicole Berg in der Sporthalle. „Der ist gerade mit meiner Nichte Lea unterwegs. Er hat sich schon den ganzen Tag darauf gefreut und nun alles gleich ausprobiert.“ In Wurzen sei ja in dieser Richtung nicht viel los, vergleichbare Indoor-Angebote gebe es sonst nur in Grimma und Taucha. „Die Hüpfburgen könnten ruhig öfter herkommen, denn Kinder dürfen sich hier mal so richtig austoben.“

„Es hat sich gelohnt“, fand auch Elvira Richter aus Röcknitz, die ihre Enkelin Lena (6) begleitete. „Drei Stunden habe ich ihr zugeschaut, diese Zeit reicht aber auch.“ Und Lena? „Mir hat es richtig gut gefallen, vor allem die große Hüpfburg in der Mitte war toll.“ Gibt es ein Wiedersehen? „Vielleicht sind wir ja im nächsten Jahr zur gleichen Zeit wieder hier. Bei der Planung müssen wir immer schnell sein, denn viele Hallen sind auf Monate ausgebucht“, so Madleen Richter.

Von Bert Endruszeit

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