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Wurzen Wurzener feiern drei Tage Parkfest
Region Wurzen Wurzener feiern drei Tage Parkfest
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06:00 09.07.2018
Wurzen feierte drei Tage lang ihr Parkfest. Jungen und Mädchen aus Kindereinrichtungen der Stadt boten auf der Bühne ein buntes Programm. Foto: Frank Schmidt
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Wurzen

Für drei Tage haben die Wurzener und ihre Gäste den Stadtpark zur Partymeile gemacht. Sie feierten mit buntem Treiben rund um den Mäuseturm und Springbrunnenteich ihr Parkfest. Händler boten Waren feil, Gewerbetreibende präsentierten sich mit ihren Offerten, Vereine und Institutionen lockten ganze Familien auf das Volksfest, um auf sich und ihre Angebote aufmerksam zu machen.

Buntes Programm auf den Bühnen

Wurzen feierte drei Tage lang sein Parkfest. Es gab viel Musik – von Laien aus Kindereinrichtungen und Vereinen und Profis. Ein paar Impressionen.

Doch zum ultimativen Besuchermagnet gehörte das Areal rund um die Hauptbühne. Gut ein Dutzend Schausteller ließen sich dort nicht lumpen und boten an Attraktionen alles auf, was in den Fahrgeschäften bei Groß und Klein den Adrenalinspiegel in Wallung brachte. Und auf der Bühne gaben sich zahlreiche mehr oder weniger bekannte Künstler die Mikrofone in die Hand.

„Diese Parkanlage als Veranstaltungsort inmitten einer wirklich schön gepflegten Anlage ist herrlich gelegen“, freuten sich Renate und Horst Ballschuh. Die Senioren seien extra aus Halle angereist, um gleich zwei ihrer Enkel auf der Hauptbühne zu erleben. Selbst Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) outete sich als „Fan vom Parkfest“. Allerdings wisse er auch, „dass viele das Altstadtfest mögen“. Dabei dürfe man nicht außer Acht lassen, so Röglin weiter, „dass so ein Stadtfest die Funktion der Stadtbelebung hat.“

Park bietet viele Vorteile

Für Bettina Kretzschmar vom federführenden Kulturbetrieb der Stadt hat das Fest im Park klare logistische Vorteile. „Wir haben keine Straßensperrungen zulasten von Anwohnern und Innenstadthändlern. Und natürlich ist in der Stadt die Lärmbelästigung ganztägig und sogar bis in die Nacht hinein intensiver“, sagte die Kulturobfrau. Wohl wissend, „dass das die Anwohner in der Kotusowstraße auch anders sehen mögen, wenn das Parkfest ist. Aber es ist ein Feiern im Grünen und statt Sonnenschirme haben wir hier ein schützendes Blätterdach.“ Außerdem, so Kretzschmar, „kommen auf diese Weise eben auch mal Leute in den Stadtpark, die sich sonst nur selten oder gar nicht hierher verirren.“

Improvisation beim Programm

Seit 2012, und damit nicht zum ersten Mal ist der 40-jährige Steven Dornbusch Programmmacher für Wurzener Großveranstaltungen. Und so weiß er, „dass es immer schön geplante Veranstaltungen gibt, die aber durch unvorhergesehene Ereignisse anders ablaufen“, sagte der Kulturmanager. „Weil ein Künstler und ein Moderator krankheitsbedingt absagten, mussten wir umdisponieren, was für kleinere Programmverschiebungen sorgte“, bat er um Verständnis dafür. Aber das hatte keinerlei Auswirkungen auf den Spaßfaktor vor und neben den Bühnen. Im Gegenteil. „Wenn ich Musik von Helene Fischer höre, auch wenn es nur ein Double ist, könnte ich ausflippen“, zeigte sich nicht nur Matthias Reuter überschwänglich glücklich.

Ein eher beklemmendes Gefühl hatte dagegen eine Frau im mittleren Alter, als sie „sehr viel Polizei und Sicherheitskräfte“ sah. Dass die aber ihre Berechtigung hatten, bewies diverses Einschreiten der Sicherheitskräfte, insbesondere in den späten Abendstunden.

Von Frank Schmidt

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