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Der Cossi bekommt Konkurrenz: Neuer Strand am Zwenkauer See soll ab 2015 Touristen locken

Der Cossi bekommt Konkurrenz: Neuer Strand am Zwenkauer See soll ab 2015 Touristen locken

Sonne, Strand, See – im Leipziger Süden bekommen Cospudener und Markkleeberger See ab 2015 Konkurrenz in direkter Nachbarschaft. Das Nordufer des Zwenkauer Sees, das an die Autobahn 38 und den Freizeitpark Belantis angrenzt, wird zum Naherholungsgebiet ausgebaut.

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So könnte nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Labor4plus das Nordufer des Zwenkauer Sees künftig aussehen.

Quelle: Zweckverband Neue Harth

Leipzig. Die Pläne dazu erhalten jetzt erstmals Konturen.

In einem Ideenwettbewerb des Zweckverbandes Neue Harth hatten 14 Architekturbüros ihre Pläne für die zukünftige Gestaltung des Sees eingereicht. „Labor4plus“ setzte sich gegen die Mitbewerber durch. „Vor allem die maßgeschneiderte Aufteilung in charakteristische Feriendörfer – vom Hafendorf über ein Camping-Areal bis hin zu individuellen Eremitenhütten – haben die Jury überzeugt“, sagte Heinrich Neu, Geschäftsführer des Zweckverbandes und Mitglied der 16-köpfigen Jury, zur Begründung. Öffentliche Strände, maximal zweigeschossige Gebäude und einen autofreien Raum sieht das Konzept vor.

23 Kilometer langer Rundweg und neue Wassersport-Möglichkeiten

Das Gebiet soll vor allem für Tagesgäste wie Sportler und Familien aus der Region und Touristen aus ganz Deutschland attraktiv sein, betonte Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Sächsischen Seebad Zwenkau GmbH. Es werde keine Starnberger-See-Verhältnisse oder Bettenburgen à la Mallorca geben, so Schmidt weiter.

2015 soll der 970 Hektar große See vollständig geflutet sein und an den Leipziger Gewässerverbund angeschlossen werden. Zusammen mit dem Cospudener See soll dann mit einer etwa 14 Quadratkilometer großen Fläche und rund 200 Kilometern befahrbarer Wasserstrecke ein weitläufiges Wassersport- und Erholungsgebiet entstehen. Zudem werde der Zwenkauer See künftig von einem 23 Kilometer langen, asphaltiertem Rundweg umschlossen. Auch erhält der See eine eigen Autobahnabfahrt von der A 38: „Neue Harth“.

Entwürfe werden im Neuen Rathaus präsentiert

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Wasser, wohin das Auge reicht: Das Foto von 2011 zeigt vorn den Zwenkauer See. Welche Regeln für Schiffe auf den Tagebauseen gelten, ist aber derzeit unklar.

Quelle: LMBV

Der Wettbewerb war im Oktober 2013 vom Planungsverband der Städte Leipzig und Zwenkau (Zweckverband Neue Harth) gemeinsam mit der Sächsischen Seebad Zwenkau GmbH ausgelobt worden.

Die Gewinnerarbeiten der Teilnehmer des Ideenwettbewerbs sind ab dem 27. Januar bis zum 6. Februar in der vierten Etage des Neuen Rathauses in Leipzig ausgestellt. Während der Rathaus-Öffnungszeiten können auch die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten der Büros ST raum a. (Berlin) und raumwerk (Frankfurt am Main) sowie STUDIO RW und MONO Architekten (Berlin) begutachtet werden. Danach ist eine Präsentation in Zwenkau geplant.

Susanne Weidner

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