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Experten warnen vor pflanzlichen Urlaubsmitbringseln

Verbraucher Experten warnen vor pflanzlichen Urlaubsmitbringseln

Auf einer Auslandsreise trifft man oft auf besondere Pflanzenarten, die man in Deutschland nicht kaufen kann. Sind sie dann auch noch außergewöhnlich schön, ist es verlockend, sich einen Ableger davon mit nach Hause zu nehmen. Doch dabei ist große Vorsicht geboten.

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So schön die Pflanzen in der Bucht Calo des Moro auf Mallorca auch sind - es ist nicht erlaubt, Exemplare davon nach Deutschland einzuführen.

Quelle: Jens Kalaene/dpa

Dresden. Experten warnen Urlauber davor, aus anderen Ländern Pflanzen und Absenker mitzubringen. Auf diese Weise könnten gefährliche Pflanzenkrankheiten und Schädlinge eingeschleppt werden, teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden mit.

Konsequenzen dieser Art von Urlaubsmitbringseln würden oft unterschätzt. Aufgrund mangelnder natürlicher Gegenspieler, anderer Wirtspflanzen und veränderter klimatischer Bedingungen könne ein eingeschleppter

Schaderreger noch wesentlich größere Schäden als im Herkunftsland verursachen.

"Um die heimische Pflanzenwelt und Landwirtschaft zu schützen, sollten Privatpersonen deshalb am besten gar keine Pflanzen oder Pflanzenteile einführen", hieß es. Wenn doch, sei es ratsam, sich gründlich mit den

gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Ein- und Ausfuhr bestimmter Pflanzenarten auseinandersetzen.

Aus einigen Regionen sei es strikt verboten, Pflanzen zu verbringen. So zählen beispielsweise Korsika, die Balearen und die Region Apulien in Süditalien als Befalls-Zonen für das gefährliche Pflanzenbakterium

Xylella fastidiosa.

Xylella fastidiosa stammt ursprünglich aus Nord- und Südamerika, wo es bereits für große Schäden im Wein,- Citrus- und Pfirsichanbau sorgte. Nach Befall durch das Bakterium mussten in Italien hunderttausende Olivenbäume gerodet werden.

dpa

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