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Gletscherjets und Co.: Neues aus den Alpen-Skigebieten

Tourismus Gletscherjets und Co.: Neues aus den Alpen-Skigebieten

Das Skifahren in den Alpen ist nach wie vor beliebt. Und so investieren die Seilbahnbetreiber und Gemeinden in Österreich und der Schweiz fleißig in die Infrastruktur. Ein Überblick, wo Skifahrer und Snowboarder nun schneller und komfortabler auf den Berg kommen.

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Designobjekt: die neue Achter-Gondel, die von Engelberg auf den Stand hinaufführt. Rendering: TITLIS BERGBAHNEN

Quelle: TITLIS BERGBAHNEN

Berlin. Die Wintersportregionen in den Österreichischen und Schweizer Alpen haben auch für diese Saison wieder in Skigebiete, Lifte und Beschneiungsanlagen investiert. Eine Übersicht mit den wichtigsten Neuerungen:

Kitzsteinhorn/Kaprun (AU) : Im Skigebiet rund um den 3203 Meter hohen Berg in den Hohen Tauern wird das Netz an Bergbahnen nun ergänzt mit den Gletscherjets 3 und 4, die eine Art Rundreise durch das Gebiet möglich machen. Die Bahn mit Kabinen für je zehn Personen und Achter-Sesselliften startet am Alpincenter in 2400 Metern und führt über die Mittelstation bis zum oberen Gletscher auf knapp 3000 Metern.

Mayrhofen (AU): Auf den Hausberg Penken fährt eine neue Seilbahn. Die 3S Penkenbahn startet wie ihr Vorgänger direkt im Zentrum von Mayrhofen. In rund acht Minuten Fahrt werden 1146 Höhenmeter zurückgelegt. Die 33 Gondeln mit je 24 Sitzplätzen befördern 3840 Wintersportler pro Stunde, so die

Mayrhofner Bergbahnen. Während der Fahrt lässt sich im Internet surfen.

Saalbach-Hinterglemm (AU): Die Seilbahn TirolS verbindet ab dieser Saison den

Skicircus Saalbach-Hinterglemm/Leogang mit Fieberbrunn. Dadurch entsteht nichts Geringeres als das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, erklären die Bahnbetreiber. Die Bahn mit Kabinen für je zehn Personen fährt ab Dezember von der Talstation Reckmoos Süd in Tirol auf den Reiterkogel im Salzburger Gebiet. Eine neue Abfahrt kommt auch hinzu, die dreieinhalb Kilometer lange Vierstadlalm-Piste von der TirolS-Bergstation zur Mittelstation. Außerdem neu: Die alten Bernkogel-Schlepplifte wurden durch einen beheizten Sechser-Sessellift ersetzt. Und in Leogang ist die 4,7 Kilometer lange Steinbergpiste offen.

Hintertux (AU): Die

Gletscher am Olperer und Kaserer erschließt jetzt ganzjährig der Sechser-Sessellift Lärmstange 2 mit einer Bergstation auf 3135 Metern Höhe.

Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental (AU): Eine

Zehner-Gondelbahn ersetzt die alte Hartkaiserbahn in Ellmau. Die Kapazität steigt von 1500 auf 3200 Fahrgäste pro Stunde. Die Sitze sind behindertengerecht und beheizt, auch hier steht WLAN zur Verfügung. Die Bahn fährt in weniger als neun Minuten auf 1530 Meter. Sechs Meter pro Sekunde und 3000 Passagiere pro Stunde schafft die Achter-Sesselbahn in der SkiWelt Brixen im Thale, und das ziemlich komfortabel mit Sitzheizung und Wetterschutzhauben. Außerdem wird ab Dezember die Schernthannbahn in Hopfgarten in Betrieb sein.

Turracher Höhe (AU): Fünf neue Abfahrten im westlichen Teil des

Skigebiets erschließt die Sechser-Sesselbahn namens Schafalmbahn. Die Bergstation liegt 2080 Meter hoch.

Laax (CH): Vollverglast fährt in dem Schweizer

Skigebiet Laax ab dieser Saison die neue Zehner-Gondelbahn La Siala. Sie ersetzt einen alten Dreier-Sessellift und ist 3,3 Kilometer lang. In neun Minuten geht es von der Talstation Alp Sogn Martin zur Bergstation.

Adelboden (CH): Vom

Skigebiet Boden im Berner Oberland gelangen Skifahrer im Dezember über die Vierer-Sesselbahn Bergläger-Höchsthorn direkt in die Skiregion Adelboden-Lenk.

Lenzerheide (CH): In Parpan im

Skigebiet Lenzerheide verbindet nun die Vierer-Sesselbahn Obertor die beiden Talseiten. Wer in Arosa Ski fährt, kommt nun bequem auf die Hänge vom Stätzerhorn und Piz Scalottas.

Engelberg (CH): 4680 Meter Fahrstrecke legt die Achter-Gondelbahn ab Dezember von

Engelberg auf den Stand zurück. Die Fahrt dauert 15 Minuten.

dpa

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