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Rund 550.000 Menschen besuchen Dresdner Stadtfest - Organisatoren zufrieden

Rund 550.000 Menschen besuchen Dresdner Stadtfest - Organisatoren zufrieden

Das Dresdner Stadtfest war noch nicht zu Ende, da zogen die Veranstalter bereits ein positives Fazit. „Canaletto –Das Dresdner Stadtfest“ hat drei Tage lang Menschenmassen in die Altstadt gelockt.

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Elektra-Gründer Bernd Aust bei der Eröffnung des Dresdner Stadtfests 2014.

Quelle: Dominik Brüggemann

Dresden. Über 500.000 Besucher kamen. Über 1000 Künstler sorgten für ein pausenloses Programm auf den Bühnen, Plätzen und Märkten. Insgesamt bespielten sie 13 Areale – vom Neustädter Markt bis hin zum Altmarkt. Trotz einiger heftiger Regengüsse nahmen sich Dresdner und Gäste Zeit für das Stadtfest. „Wir konnten die Besucher erneut mit einem vielfältigen Programm überzeugen“, sagte der künstlerische Leiter Bernd Aust am Sonntagnachmittag.

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Dresden. Das Dresdner Stadtfest war noch nicht zu Ende, da zogen die Veranstalter bereits ein positives Fazit. „Canaletto –Das Dresdner Stadtfest“ hat drei Tage lang Menschenmassen in die Altstadt gelockt. Über 500.000 Besucher kamen und 1000 Künstler sorgten für ein pausenloses Programm auf den Bühnen, Plätzen und Märkten.

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Überall habe man die Besucher mit Musik, Theater und anderen künstlerischen Einlagen auf hohem Niveau und mit einigen romantischen Akzenten unterhalten. Dies sei für ein Event dieser Größe keineswegs selbstverständlich und die große Stärke des 16. Dresdner Stadtfestes gewesen. Bernd Aust hatte am Freitagabend das Stadtfest als Mitglied der Zusammen mit den Musikern der Elbland Philharmonie Sachsen spielte die Band ein abendfüllendes Konzert auf dem Theaterplatz.

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Die Dresdner Band Stilbruch beim Stadtfest.

Quelle: Dominik Brüggemann

Zeitgleich musizierte am Georgentor die Dresdner Band Stilbruch. Sänger und Cellist Sebastian Maul nutzte den Auftritt, um eine glückliche Fügung und die problematische Lage der Straßenmusik in Dresden zu erklären. Der Auftritt beim Stadtfest sei nur deshalb möglich, weil sie ein gewisser Bernd Aust im Jahr 2011 zufällig auf Dresdens Straßen habe spielen sehen. Damals nutzten die Musiker den unmittelbaren Kontakt zum Publikum und traten häufig auf der Prager Straße auf. Mit der Einführung der aus ihrer Sicht sehr restriktiven Übergangsregelung für Straßenmusiker und –Künstler sei ein Auftreten in dieser Form für sie nicht mehr möglich. Dank Aust habe man jedoch eine Förderung erhalten, für die sie sehr dankbar seien. Eine etwas lockere Handhabung der Straßenmusik könnte anderen Musikern ebenfalls helfen, so Maul.

Eine andere Band, die nicht mehr auf den Straßen der Stadt spielen muss, stand am Samstagabend auf der Bühne des Theaterplatzes. Mit 50 Jahren Erfahrung im Rücken gaben . Die Band um Martin Schreier, der seit 1964 Mitglied ist, freute sich sichtlich über das jubelnde Publikum. Einen besonderen Gruß richtete die Band an ihren im Frühjahr verstorbenen Keyboader Thomas Kurzhals. „Wir sind sicher, du hörst uns von da oben zu“, grüßte Sänger Manuel Schmid den langjährigen Gefährten.

Bereits zum neunten Mal sprangen beim der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Dresden (DLRG ) mutige Badende in die Elbe. Im Rahmen des Dresdner Stadtfestes wagten 99 Menschen den Sprung in die 20 Grad warme Elbe und verwandelten den Fluss vor der barocken Kulisse der Altstadt in ein Lichtermeer. Der älteste Teilnehmer ging mit 77 Jahren baden.

Für Adrenalin im Blut sorgten unter anderem vier Fahrgeschäfte in der Nähe der Augustusbrücke. Im Riesenrad bot sich den Gästen ein traumhafter Blick über das Festareal. Am Königsufer lud eine Riesenschaukel zu einer schwungvollen Fahrt ein. Noch höher hinaus ging es mit der Bungeekugel „Hot Shot“, in der sich Gäste in die Höhe katapultieren lassen konnten. Noch schneller brachte die Riesenwippe „Extrem“ am Italienischen Dörfchen ihre zahlenden Gäste zum Schreien.

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Die Luxor Dance Company auf dem Dresdner Stadtfest.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die vielseitige Programmmischung sei ein Mittel zum Erfolg, so die Veranstalter. „Der neue Name Canaletto soll auch überregional für ein Fest stehen, das unsere schöne Kulturstadt Dresden mit seinem attraktiven Programm und seiner einzigartigen Atmosphäre bereichert und ihre Anziehungskraft noch weiter erhöht“, so Aust abschließend. Organisatorisch sei das Fest reibungslos verlaufen. Insbesondere das von der Stadt Dresden veranlasste Verbot von Glasflaschen habe die Sicherheit deutlich erhöht. Polizei und Ordnungsamt hatten die Besucher kontrolliert und Müllcontainer bereitgestellt. „Wir freuen uns, dass die Besucher mehr und mehr auf Glasflaschen verzichten und so unserer Bitte folgen, aufeinander Rücksicht zu nehmen“, so Mitveranstalter und Sicherheitschef Frank Schröder. Insgesamt seien 500 Sicherheitskräfte und Helfer auf den Straßen unterwegs gewesen. Der Geschäftsführer der Dresdner Stadtfest Gmbh, Klaus-Dieter Lindeck, bedankte sich am Sonntag zudem bei den vielen Partnern und Sponsoren. Auch die Zusammenarbeit mit den Partnerveranstaltungen sei gut verlaufen. Als Beispiel nannte Lindeck das 16. Dampfschiff-Fest, dessen ebenfalls Zehntausende Besucher am Elbufer verfolgten.

Der offizielle Abschluss des 16. Dresdner Stadtfests explodierte am Sonntagabend in der Luft. Das Höhenfeuerwerk am Königsufer verkündete bunt und lautstark das Ende des diesjährigen Festes.

Dominik Brüggemann

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