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„Sehnsüchte Chinas“ - Schau im Dresdner Residenzschloss zeigt Luxusgüter aus Papier

„Sehnsüchte Chinas“ - Schau im Dresdner Residenzschloss zeigt Luxusgüter aus Papier

Eine neue Schau im Dresdner Residenzschloss zeigt teure Markenschuhe, Luxus-Handtaschen und Smartphones - allerdings nur aus Papier. Von diesem Samstag an sind tausende sogenannte Brandopfer zu sehen, wie sie in China dargebracht werden.

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Eine Besucherin in der Ausstellung "Supermarket of the Dead". Die Ausstellung zeigt bis 10. Mai Nachbildungen aus Papier von Konsumgütern, die in China als Brandopfer für Ahnen und Götter Verwendung finden.

Quelle: dpa

Dresden. „Dadurch erhalten wir einen Einblick in die Sehnsüchte Chinas“, sagte Kurator Wolfgang Scheppe am Freitag. Dahinter verbirgt sich ein alter chinesischer Brauch, bei dem Nachbildungen von Geld und Gegenständen verbrannt werden, um damit Vorfahren, Götter und Geister gnädig zu stimmen. Die Ausstellung „Supermarket of the Dead. Brandopfer in China und der Kult des globalisierten Konsums“ ist bis 10. Mai zu sehen.

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Dresden. Eine neue Schau im Dresdner Residenzschloss zeigt teure Markenschuhe, Luxus-Handtaschen und Smartphones - allerdings nur aus Papier. Von diesem Samstag an sind tausende sogenannte Brandopfer zu sehen, wie sie in China dargebracht werden. „Dadurch erhalten wir einen Einblick in die Sehnsüchte Chinas“, sagte Kurator Wolfgang Scheppe am Freitag.

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Der Kult habe sich über 1300 Jahre nicht verändert, sagte Kurator Wolfgang Scheppe. Allerdings seien die Brandopfer längst nicht mehr nur traditionelle Gegenstände, sondern zunehmend moderne Luxuswaren - „Abbildungen des westlichen Warenhauses“, hieß es. In der Schau „Supermarket of the Dead“ (deutsch: Supermarkt der Toten) sind tausende Gegenstände aus Papier zu sehen, darunter Basketbälle, Schuhe, Fahrräder und Torten. Präsentiert werden die Exponate in Regalen wie in einem Supermarkt.

Die Schau ist Teil der Ausstellungsreihe „Forschungsreisen im Depot“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Exponate stammen unter anderem aus den Depots der Völkerkundemuseen in Leipzig und Dresden sowie von einer Künstlerin aus Hongkong.

dpa

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