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Sicherheitsleute am Flughafen Leipzig/Halle erneut im Streik

Sicherheitsleute am Flughafen Leipzig/Halle erneut im Streik

Leipzig/Halle.Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi lässt nicht locker. Innerhalb weniger Wochen rief sie die Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen am Flughafen Leipzig/Halle am Montag zum dritten Mal zum Streik.

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Menschenleer zeigt sich das Terminal des Flughafen Leipzig/Halle am 11.11.13 in Schkeuditz (Sachsen). Am selben Tag hat ein Teil des Sicherheitspersonals zum dritten Mal binnen drei Wochen die Arbeit niedergelegt.

Quelle: dpa

Vom frühen Morgen bis zum Mittag legte ein Teil der Sicherheitsleute die Arbeit nieder. Die Beschäftigten verlangen mehr Geld und die Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen.

Betroffen waren nach den Angaben von Flughafensprecher Robert Hesse 16 Flüge mit etwa 1500 Passagieren. In Morgenstunden hätten sich zeitweise Warteschlangen gebildet. Es habe keine Verspätungen gegeben.

Drei von sieben Abfertigungsspuren seien in Betrieb gewesen. Bei den Sicherheitskontrollen sprangen Angehörige des Bundesgrenzschutzes ein. Nicht alle Beschäftigten der betroffenen Sicherheitsfirmen folgten dem Aufruf zur Arbeitsniederlegung. Sie wurden von ihren streikenden Kollegen mit Trillerpfeifen ausgepfiffen. Am Vormittag konnten Passagiere problemlos und ohne zu warten zur Sicherheitskontrolle gehen.

„Ich hoffe, dass man wieder an den Verhandlungstisch kommt“, sagte Verdi-Bereichsleiterin Christel Tempel. Das Angebot der Arbeitgeber sei zwar höher als die bisherigen. „Aber es reicht noch nicht, wir hängen immer noch am unteren Level der Flughäfen“, sagte sie. Es müsse einen Schub geben. „Die Kollegen haben die Nase voll.“

Verdi fordert für die 280 Beschäftigten an den Flughäfen in Sachsen und Thüringen stufenweise Lohnerhöhungen von 7,54 Euro auf 10 Euro pro Stunde und von 10 Euro auf 13,25 Euro. Das Angebot der Arbeitgeber liegt bei Erhöhungen zwischen 18 und 21 Prozent in zwei Stufen bis 2015. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Harald Olschok, sagte, damit sei der Verhandlungsspielraum ausgereizt. Er signalisierte allerdings, sollte Verdi bereit sein, über eine Laufzeit bis 2016 zu verhandeln, wären die Arbeitgeber bereit, noch etwas draufzulegen.

dpa

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