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Stelzenfestspiele bei Reuth zeigen Wilden Westen

Stelzenfestspiele bei Reuth zeigen Wilden Westen

Winnetou beehrt die Stelzenfestspiele bei Reuth: Wenn das Festival im Vogtland am kommenden Freitag zum 22. Mal seine Festspielscheune aufsperrt, geht es in fremde Welten.

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Symbolfoto.

Quelle: dpa

Stelzen. Unter dem Slogan „Über allen Wipfeln ist Ruh’ - Winnetou“ bietet das Musikfest neben Konzerten und Musiktheater auch Fußball.

Traditionell eröffnet werden die Spiele mit der Klangperformance „Landmaschinensinfonie“: Die Show, bei der Traktoren tuckern und Erntemaschinen als Instrumente dienen, ist seit der zweiten Ausgabe des Festivals ein Publikumsrenner. Inzwischen gibt es zwei Vorstellungen hintereinander, damit alle Interessierten in der 1000 Zuschauer fassenden Festspielscheune Einlass bekommen.

Auch Künstler aus anderen Teilen der Welt treten auf: Diesmal sind Frauen und Männer vom Volk der Aka-Pygmäen geladen, die in den Regenwäldern im Norden Kongos und im Süden der Zentralafrikanischen Republik leben. Sie wollen am Sonntag (6. Juli) in polyphonen Gesängen der Natur huldigen.

Beim Abschlusskonzert des Stelzenfestspielorchesters, das sich aus 80 Musikern des Leipziger Gewandhauses rekrutiert, steht außerdem die Uraufführung eines Werkes von Claus Ogermann auf dem Programm. Zuvor tritt der FC Traktor Stelzen gegen die Fußballer des Gewandhauses an.

Gewandhaus-Bratscher Henry Schneider hatte das Festival 1993 als Dank an seine vogtländische Heimat gegründet. Binnen kurzer Zeit wurde es bundesweit bekannt. Noch heute reisen Fans aus ganz Deutschland an. Mehr als 4000 Menschen machen dann die 180-Seelen-Gemeinde drei Tage lang zur Kleinstadt. Viele Konzerte finden mitten in der Natur statt. Auch namhafte Künstler aus dem Ausland gastierten schon in Stelzen.

Das Dorf gehört zu Thüringen, das zwei Kilometer entfernte Reuth zu Sachsen. Mit dem Beinamen „bei Reuth“ verweist das Musenfest auf das nicht weit entfernte Bayreuth - schließlich gibt es dort den berühmten Grünen Hügel, ein Festspielhaus und ein eigenes Orchester.

dpa

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