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Weltrekordverdächtig: Sachsen-Anhalter fangen Riesen-Wels

Weltrekordverdächtig: Sachsen-Anhalter fangen Riesen-Wels

Wie fängt man einen 2,53 Meter langen Wels, der 122,5 Kilogramm auf die Waage bringt? Mit einer Ein-Kilo-Brasse. Die haben der Dessauer David Otto und der Wittenberger Mark Potschka vorher aus dem italienischen Fluss Po geangelt.

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Sichtlich stolz präsentieren David Otto (v.l.) und Mark Potschka den Riesen-Wels. Die Anleitung zum Erfolg gab Profi-Angler Stefan Seuß mit einem seiner besten Freunde, Benjamin Gründer.

Quelle: Stefan Seuß

Dessau/Wittenberg. "An einem größeren Haken wird der lebende Fisch dann wieder ins Wasser gelassen", sagt Stefan Seuß, Leiter der Camp-Tour in der Lombardei. In Italien ist Angeln mit lebenden Köderfischen erlaubt, im Gegensatz zu Deutschland.

Am Abend des 9. März, gegen 20.30 Uhr, biss der Riesen-Wels zu. Die beiden Sachsen-Anhalter David Otto und Mark Potschka steigen in ihr Boot, um dem Fisch zu folgen. Ein zu starker Ruck - und die Leine wäre gerissen. Obwohl sie eine extra starke Rute und Schnur verwendeten. Nach einer 30-minütigen Jagd kommt der Waller schließlich an die Oberfläche. "Zur Landung greift man dem Fisch mit Handschuhen ins Maul und zieht ihn ins Boot", erklärt der Heidelberger Profi-Angler Seuß. "David hatte die Rute in der Hand, Mark zog den Fisch ins Boot." Ein Kraftakt, doch dieses Schwergewicht werden die Sachsen-Anhalter sicherlich nie vergessen.

"Es ist ein inoffizieller Weltrekord", sagt Seuß über den dicken Fang. Denn angemeldet zum Eintrag haben sie den Riesen-Wels nicht. "Das kostet viel Geld." Aber laut offizieller Liste wäre es der schwerste, je an Land gezogene Wels. "Der größte war 2,60 Meter und wog 117 Kilogramm", erklärt Seuß.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.03.2013

Matthias Pöls

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