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Zahl der Infektionen in Sachsen steigt: Mehr als 500 Menschen bisher an Borreliose erkrankt

Zahl der Infektionen in Sachsen steigt: Mehr als 500 Menschen bisher an Borreliose erkrankt

In Sachsen steigt die Zahl der Borreliose-Infektionen nach einem Zeckenbiss weiter: Bis Mitte Juli wurden nach Angaben der Landesanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) 536 Fälle gemeldet.

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Zecken lauerm im Wald, Gebüsch und Gras auf ihre Opfer. Gefährlich für den Menschen sind sie als Krankheitsüberträger von FSME und Borreliose.

Quelle: Patrick Pleul

Dresden. Im Vorjahreszeitraum waren es 375. „Allerdings tragen nur etwa 20 Prozent aller Zecken Borrelien in sich, ein kleiner Teil wird beim Saugen übertragen“, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Die Parasiten profitierten laut Sachsenforst in diesem Jahr vom milden Winter und vom warmen Frühjahr. Gab es 2012 laut Ministerium 920 Borreliose-Fälle, stieg die Zahl der Erkrankungen im Vorjahr auf 1325. Die meisten Infektionen - 264 - wurden aus dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gemeldet, gefolgt von der Stadt Dresden mit 219 Fällen. Auch in der Gegend um Meißen, Görlitz und das Erzgebirge gab es jeweils mehr als 100 Infektionen.

Die Spinnentiere gelten auch als Überträger der gefährlichen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Sechs Fälle meldet die LUA bisher. Das FSME-Virus greift das Nervensystem an, befällt Gehirn, Hirnhäute und Rückenmark. In schweren Fällen können Lähmungen und extreme Schmerzen auftreten. Als erster Landkreis in Sachsen ist in diesem Jahr das Vogtland zum FSME-Risikogebiet erklärt worden.

Wer sich in gefährdeten Gebieten aufhält, dem empfiehlt das Gesundheitsministerium eine Impfung. Zudem sollte der Körper nach einem Aufenthalt im Freien immer nach Zecken abgesucht werden. Auch lange und helle Kleidung könne helfen, sich gegen die Spinnentiere zu schützen.

Tipps gegen Zecken finden Sie in unserem Artikel.

dpa

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