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LVZ-Reisemarkt Comeback der Meister: Sonderausstellung 2019 im Kunstmuseum Moritzburg Halle
Reisereporter LVZ-Reisemarkt Comeback der Meister: Sonderausstellung 2019 im Kunstmuseum Moritzburg Halle
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09:57 31.12.2018
Emil Nolde: Lichte See, 1915, Öl auf Leinwand, 85,3 x 101 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt-Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale); Lyonel Feininger: Gelmeroda IX, 1926, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm Quelle: Klaus E. Göltz © Nolde Stiftung Seebüll 2019, Museum Folkwang Essen – Artothek

Die Ausstellung ist inhaltlich zweiteilig angelegt und widmet sich zum einen der Sammlungsgeschichte des Kunstmuseums des Landes Sachsen-Anhalt, indem sie eine möglichst vollständige Rekonstruktion der verlorenen, 1937 als „entartet“ beschlagnahmten Sammlung der Moderne anstrebt.

Zum anderen präsentiert sie Gemälde von Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Georg Muche und Oskar Schlemmer, jener Maler, die zwischen 1919 und 1933 als Meister am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin lehrten.

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) gehörte in den Jahren der Weimarer Republik zu den bedeutendsten deutschen Museen für die damals zeitgenössische Kunst, die Kunst der heute so bezeichneten klassischen Moderne.

Seine beiden prägenden Direktoren, Max Sauerlandt (1880 bis 1934, Direktor von 1908 bis 1919) und Alois J. Schardt (1889 bis 1955, Direktor von 1926 bis 1935) entwickelten die Sammlungen mit Blick auf die junge, zeitgenössische Kunst – Werke von Vertretern zum Beispiel des Expressionismus, des Konstruktivismus und der Neuen Sachlichkeit.

Es entstand eine einzigartige Kollektion, die das hallesche Museum zum Anziehungspunkt für zahlreiche nationale und internationale Gäste machte.

Mit der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 verkehrte sich die bis dahin renommierte Sammlung in eine Sammlung verfemter Kunst.

In Vorbereitung der Ausstellung „Entartete Kunst“ ab Juli 1937 in München ging das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) im Sommer 1937 seiner erlesenen Sammlung der Moderne verlustig. Insgesamt waren 146 Kunstwerke verloren. 14 konnten bis heute wieder zurückerworben werden.

Komplettiert wird die Ausstellung durch einen dritten, digitalen Teil. In Kooperation mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wird mittels Virtual Reality ein neues Kunstmuseum entstehen.

Die 1927 von Walter Gropius in einem Wettbewerb für Halle entworfene sogenannte Stadtkrone – ein monumentales Kultur- und Sportforum auf dem Lehmannsfelsen über der Saale –, die nie gebaut wurde, lässt in einem medialen Rundgang das dort geplante Kunstmuseum Walter Gropius’ erstehen.

Darin kann der Besucher die Sammlung der Moderne des Museums, wie sie bis 1937 bestand, in einem beispielhaften Museumsprojekt des Neuen Bauens erleben.

Auf diese Weise bietet Bauhaus Meister Moderne ein analog-digitales Ausstellungserlebnis, das das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) in seiner Vergangenheit und Gegenwart anschaulich als Ort der Moderne erfahrbar macht.

KONTAKT:

Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 21259-0

E-Mail: kunstmuseum-moritzburg@kulturstiftung-st.de

Weitere Informationen finden Sie unter www.kunstmuseum-moritzburg.de

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