Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Reisenews Auswärtiges Amt rät von Reisen in weite Teile Äthiopiens ab
Reisereporter Reisenews Auswärtiges Amt rät von Reisen in weite Teile Äthiopiens ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:22 17.10.2016
In Lalibela, das in Äthiopien liegt, wurden elf Kirchen in den Fels geschlagen. Das Auswärtige Amt hat vor kurzem eine Reisewarnung für das afrikanische Land herausgegeben. Foto: Benno Schwinghammer
Anzeige
Berlin

Das Auswärtige Amt rät derzeit wegen gewaltsamen Demonstrationen von Urlaubsreisen in weite Teile Äthiopiens ab. Der

aktualisierte Sicherheitshinweis gilt für die Region Oromia rund um die Hauptstadt Addis Abeba und für das nördlich gelegene Amhara.

In Amhara liegen bedeutende Sehenswürdigkeiten des ostafrikanischen Landes, etwa Lalibela mit seinen Felsenkirchen. Während der aktuellen Unruhen seien auch vereinzelt Touristenunterkünfte geplündert worden. In Äthiopien kommt es seit Herbst 2015 zu Massendemonstrationen und Protesten, bei denen es bereits zahlreiche Tote gegeben hat. Am 8. Oktober 2016 hat die Regierung den Ausnahmezustand ausgerufen. Es sind Straßensperren und andere Einschränkungen möglich. Mobilfunk und Internet sind teils unterbrochen.

Touristen sollten sich von Menschenansammlungen fernhalten und gegebenenfalls geschützte Bereiche aufsuchen, rät das Auswärtige Amt. Ist eine Demonstration angekündigt, ändern Reisende besser ihre Route oder ihren Aufenthaltsort.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Thailands König ist tot, das Land trägt Trauer. Auch Urlauber sollten sich in der Öffentlichkeit nun angemessen kleiden. Und es gibt auch handfeste Auswirkungen für Touristen in dem beliebten Reiseland.

14.10.2016

Kein Ende der Gewalt in der Türkei: In der bei Touristen beliebten Provinz Antalya sind Raketen eingeschlagen. Wie gefährlich war das für Urlauber?

14.10.2016

Anschläge und politische Krisen in beliebten Urlaubsregionen belasten die Tourismusbranche. Das wichtige Sommergeschäft war in diesem Jahr alles andere als ein Selbstläufer. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

14.10.2016
Anzeige