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Everest kommt, Amazonien geht: Leipziger Asisi-Panoramen werden Exportschlager

Everest kommt, Amazonien geht: Leipziger Asisi-Panoramen werden Exportschlager

Amazonien verabschiedet sich mit einem Besucherrekord aus Leipzig, das Everest-Panorama ist schon aufgehängt und neue Rundbilder zur Völkerschlacht, dem Great Barrier Reef und der Titanic sind bereits in Vorbereitung.

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Der Mount Everest kehrt zurück ins Asisi-Panometer in Leipzig. Ab Samstag ist die 360-Grad-Schau wieder geöffnet.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Yadegar Asisis spektakuläre 360-Grad-Ausstellungen haben sich zehn Jahre nach dem Start zu einem echten Publikumsmagnet entwickelt. Millionen haben sie bereits gesehen. Jetzt gibt es sogar erste Anfragen aus Südamerika.

Am Montag fielen im Panometer an der Richard-Lehmann-Straße die Vorhänge. Das 3200 Quadratmeter große Amazonas-Rundbild – 2009 erstmals in Leipzig gezeigt – wurde abgehängt und eingelagert. „Mit 900.000 Besuchern war es unser bislang erfolgreichstes Panorama“, freut sich Panometer-Sprecher Karsten Grebe. Es liegt damit  deutlich vor „Everest“ (bislang 465.000 Besucher) sowie dem in Dresden gezeigten „Rom 312“ (530.000 Besucher). Allein am letzten Wochenende strömten rund 2000 Menschen in den künstlichen Regenwald an der Richard-Lehmann-Straße.

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Leipzig. Amazonien verabschiedet sich mit einem Besucherrekord aus Leipzig, das Everest-Panorama ist schon aufgehängt und neue Rundbilder zur Völkerschlacht, dem Great Barrier Reef und der Titanic sind bereits in Vorbereitung. Yadegar Asisis spektakuläre 360-Grad-Ausstellungen haben sich zehn Jahre nach dem Start zu einem echten Publikumsmagnet entwickelt. Millionen haben sie bereits gesehen. Jetzt gibt es sogar erste Anfragen aus Südamerika.

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Sao Paulo will den Amazonas

Die Tropenlandschaft wird jetzt sogar zum Exportschlager: Laut Grebe gibt es bereits konkrete Gespräche mit Sao Paulo in Brasilien, wo die 360-Grad-Schau ab 2014 zu sehen sein könnte. „Ein genauer Ort steht noch nicht fest. Das Gebäude müsste natürlich ebenso eine zylindrische Form haben wie das Gasometer in Leipzig“, so Grebe gegenüber LVZ-Online. Auch ein kompletter Neubau sei hierfür vorstellbar.

Der Regenwald würde damit in seine Heimat zurückkehren, dort wo Asisi sich die Inspirationen für sein spektakuläres Rundbild holte. „Für die Brasilianer ist der Regenwald etwas Fremdes, Exotisches und Gefährliches“, beschreibt Grebe den Zwiespalt der Südamerikaner. Asisi sieht das als Herausforderung: Sollte es zu einer Neuauflage von Amazonien in Südamerika kommen, werde das Bild wahrscheinlich komplett überarbeitet und neu aufgelegt, so Grebe.

Völkerschlacht tobt ab Juli im Panometer

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Seit zehn Jahren werden Yadegar Asisis Panorama-Bilder im Leipziger Gasometer gezeigt.

Quelle:

Für die internationale Vermarktung der Panorama-Projekte hatte Asisi Ende 2012 eine eigene Firma gegründet. „Es gibt bereits Anfragen aus Frankreich und der Türkei“, berichtet Grebe. In Leipzig wird ab Samstag aber zunächst erneut der 8848 Meter hohe Everest erlebbar sein. Mit dem Himalaya-Panorama hatte Asisi vor zehn Jahren seine Rundblick-Ausstellungen im ehemaligen Gasometer im Süden der Messestadt gestartet.

Der eigentliche Fokus im Panorama-Jahr liegt jedoch auf dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht von 1813. Ab 20. Juli zeigt Asisi ein Gemälde, das eine historische Perspektive auf die Schlacht vom Turm der Thomaskirche aus zeigt. „Noch nie waren so viele Menschen auf einem Panorama versammelt“, beschreibt Grebe die Besonderheit des historischen Rundbilds. „Man wird Soldaten sehen, die in die Stadt einziehen und aus ihr flüchten. Aber auch viel Elend, zerstörte Dörfer und Gefallene“, verrät Grebe.

Reise unter Wasser: Titanic und Great Barrier Reef in Vorbereitung

Im Hintergrund laufen jedoch bereits die Vorbereitungen für zwei neue Projekte Asisis. Ein Bild von der untergegangenen Titanic am Meeresgrund war bereits für 2013 geplant, dürfte nun aber frühestens 2014 zu sehen sein. Zudem brachte Asisi von einer fünfwöchigen Australien-Reise neben tausenden Fotos die Vision eines weiteren Unterwasser-Panoramas mit. Das Great Barrier Reef – das größte Korallenriff der Erde – könnte ebenfalls ab 2014 im Gasometer zu sehen sein. „Der Grundstock an Bildern und Ideen ist da“, sagt Grebe. „Und in die Reihe der Naturpanoramen würde das sehr gut passen.“

Robert Nößler

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