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Familien gehen am liebsten in den Zoo - auch Erlebnisparks und Spaßbäder liegen in einer Freizeitstudie vorn

Familien gehen am liebsten in den Zoo - auch Erlebnisparks und Spaßbäder liegen in einer Freizeitstudie vorn

Rund zwei Millionen Besucher pro Jahr können offenbar nicht irren: Der Leipziger Zoo ist im gestern veröffentlichten Freizeit-Atlas der Stiftung für Zukunftsfragen mit der Note "sehr gut" bewertet worden.

Leipzig. Er gehört damit zu den attraktivsten Ausflugszielen und den besten Zoos in Deutschland. 30 Kriterien wurden bewertet. "Nicht nur die Tropenerlebniswelt Gondwanaland, die gesamte Gestaltung des Areals, die Atmosphäre und die Inszenierung sind beeindruckend", sagte der wissenschaftliche Leiter der Studie, Ulrich Reinhardt. Aus Sicht von Zoodirektor Jörg Junhold zeigt die Bewertung, dass der Weg zum "Zoo der Zukunft" mit naturnahen Gehegen der richtige sei. Dazu gehören neben Gondwanaland, Pongoland und die Kiwara-Savanne. Bis 2020 soll das Konzept vollständig umgesetzt sein.

Unter den zwei Millionen Zoobesuchern in Leipzig sind nach wie vor sehr viele Familien. Und das ist ein weiteres Ergebnis der Untersuchung der Top 50, der beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Deutschen: Mehr als drei von fünf Familien, 61 Prozent, waren in den vergangenen zwölf Monaten wenigstens einmal in einem Zoo oder Tierpark. Danach folgten als Ausflugsziele in der Gunst von Eltern und Kindern Freizeitparks mit 52 Prozent und Erlebnisbadelandschaften mit 42 Prozent. Beim Freizeitpark Belantis, dem Marktführer in Ostdeutschland, allerdings nicht in der Studie bewertet, werden jährlich mehr als 500 000 Besucher gezählt. 90 Prozent sind Familien sowie Schulklassen.

Für die Studie wurde das Augenmerk auf die besucherstärkste Freizeiteinrichtung in den einzelnen Bundesländern gelegt. Insgesamt zehn Einrichtungen erhielten bundesweit das Prädikat "sehr gut", drei die Note "ausgezeichnet" und ein "herausragend" gab es für den Europapark Rust. Betrachtet wurden daneben aber auch "besonders erlebenswerte Freizeitparks", unabhängig von Größe und Besucherzahlen. So wurde für Sachsen die Kulturinsel Einsiedel hervorgehoben. "Dieser alternative Freizeitpark kommt ohne Karussells und Riesenräder aus, begeistert dafür mit zahlreichen Klettermöglichkeiten und spannenden Schatzsucherspielen, endlosen Tunneln, wilden Schaukeln und lebenden Tieren," heißt es in der Bewertung. Rund 100 000 Besucher zählt der alternative Freizeitpark nach eigenen Angaben jährlich.

Die Stiftung für Zukunftsfragen mit Sitz in Hamburg ist eine Initiative von British American Tobacco und forscht zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.06.2013

Romy Richter

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