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Leinen los für „Krysta 4“

Leinen los für „Krysta 4“

Großpösna. „Neuland im Leipziger Neuseenland“ – so benannte Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) das Vorhaben der Schifffahrt auf dem Störmthaler See.

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Anstoßen auf die gelungene Schiffstaufe der „Krysta 4“ auf dem Störmthaler See.

Quelle: André Kempner

Und der Anlass war ein freudiger: Am Donnerstagnachmittag wurde die Fähre, die ab Ostern regelmäßig Besucher und auch Brautpaare zur schwimmenden Insel Vineta bringen wird, getauft.

„Wir haben lange dafür gekämpft, umso mehr freue ich mich, dass unser Flaggschiff jetzt seinen Dienst aufnehmen kann“, sagte Krystallpalast Varieté Betreiber Rüdiger Pusch und dankte Lantzsch für die Unterstützung. Schließlich sei es nicht ganz einfach einen Schiffsbetrieb auf einer Baustelle – der Störmthaler See befindet sich immerhin noch in Flutung – aufzunehmen. Und auch Lantzsch verwies darauf, dass man in der Entwicklungsphase gemeinsam und Stück für Stück lerne.

Mit einem ordentlichen Schlag der Champagnerflasche gegen den Rumpf taufte Moderatorin Maira Rothe das bisher größte Schiff der Flotte, die „Krysta 4“, die bis zu 55 Passagiere befördern kann – zu Trauungen aber auch kulturellen Veranstaltungen auf der Vineta.

Ebenfalls neu in die Vineta-Fahrzeugflotte aufgenommen hat das Krystallpalast Varieté ein Amphibienfahrzeug. Konnten Interessierte bereits im vergangenen Jahr mit dem historischen Militärfahrzeug DUKW 353 den Störmthaler See zu Land und zu Wasser entdecken, haben sie mit dem neuen Vehikel sogar die Gelegenheit selbst zu fahren. „Wir bekommen für das historische Amphibienfahrzeug keine Straßenzulassung. Deshalb habe ich lange und intensiv nach einer Alternative gesucht“, sagte Pusch. Gefunden hat er diese in dem kanadischen Argo.

Das kleinere, achträdrige Fahrzeug, „Krysta 3“ genannt, bietet Platz für vier Personen und kann ebenfalls übergangslos vom Land ins Wasser und zurück wechseln. Bei Touren ist immer ein Instruktor mit dabei, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Der Argo erreicht ein Tempo von bis zu 30 Stundenkilometer. „Das will man im Gelände aber gar nicht“, sagte Pusch, schließlich werde man ordentlich durchgerüttelt. „Das ist aber Teil des Spaßfaktors.“ Der Betreiber hat das Fahrzeug, das sich im Wasser durch die Kraft der Vorderräder bewegt, zusätzlich mit einem Elektromotor ausgestattet. So geht es im Wasser noch schneller und gezielter voran.

Für Pusch ist das neue Amphibienfahrzeug auch ein Test. Kommt es gut beim Publikum an, dann kann er sich künftig einen weiteren Ausbau seiner Flotte durchaus vorstellen.

Kerstin Leppich

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