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Mannschaft des Plastikflaschen-Kahns "Petburg" gibt auf

Mannschaft des Plastikflaschen-Kahns "Petburg" gibt auf

Die Mannschaft des tschechischen Plastikflaschen-Tretboots „Petburg“ gibt angesichts deutscher Vorschriften auf. Mit dem Kahn aus 6500 Plastik-Getränkeflaschen wollten die fünf jungen Männer für Müllvermeidung werben und auf der Elbe von Tschechien bis nach Hamburg fahren.

Im Grenzhafen Decin (Tetschen) war nach weniger als drei Wochen Schluss. „Nach langen Diskussionen haben wir beschlossen, unsere Bootsfahrt zu beenden“, bestätigte Organisator Jan Kara. Ihr Ziel Hamburg will die Gruppe aus Nymburk bei Prag nun auf anderem Wege erreichen: Die Crew in Matrosenmontur sattelte spontan auf geliehene Fahrräder um. „Es geht mit den Plastikflaschen weiter“, sagte Kara. Einige dekorierten nun die Fahrradrahmen.

Das Tretboot „Petburg“ hatte Kara mit seinem Freund Jakub Bures in achtmonatiger Handarbeit zusammengebaut. Das Schifffahrtsamt in Dresden stellte eine Reihe von Anforderungen vor einer Weiterreise: darunter einen Außenbordmotor zum „sicheren und schnellen Manövrieren“, Paddel, Rettungswesten und eine Dokumentation.

„Wir haben nicht genug Zeit, um das Boot den Normen entsprechend umzubauen und eine Antwort der deutschen Behörden abzuwarten“, sagte Jan Kara. Das könne Wochen dauern. Die „Petburg“ liegt in Decin vor Anker und soll zurück nach Nymburk geschleppt werden.

dpa

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