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Neues Rundbild im Asisi-Panometer zeigt Dresden nach der Zerstörung 1945

Neues Rundbild im Asisi-Panometer zeigt Dresden nach der Zerstörung 1945

Am Freitag wurde im Panometer in Reick ein neues, von dem Architekten und Künstler Yadegar Asisi und seinem Team geschaffenes 360-Grad-Panorama von Dresden aufgezogen.

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Panorama-Künstler Yadegar Asisi vor einem Teil des noch nicht gespannten Panoramabildes "Dresden 1945".

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Es hat den Titel „Dresden 1945 – Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt“. Das Rundbild zeigt die zerstörte Stadt unmittelbar nach den Bombenangriffen am 13. Februar. „Der Wahnsinn des Krieges darf nicht vergessen werden. Deshalb musste ich dieses Bild einfach machen“, so Asisi.

Damit dieses Panorama entstehen konnte, wurden Archive durchforstet, tausende Fotos sowie viele Filme gesichtet. Zudem dienten Augenzeugenberichte als Quelle. Des Weiteren begleitete ein Historiker aus dem Militärhistorischen Museum den Entstehungsprozess. Denn das Ziel von Asisi ist eine größtmögliche Nähe zur Wirklichkeit. „Für mich ist der heutige Tag der interessanteste, denn heute erst werden wir sehen, ob es wirklich so aussieht, wie wir uns es vorgestellt haben. Es ist ein Riesenprojekt, ein sehr emotionales.“

Das aus vielen drei Meter breiten und 27 Meter langen Bahnen aus Polyestergewebe bestehende Panorama wurde mittels Schlaufen an eine Schiene gehängt und nach oben gezogen. Oben wurden die Schlaufen dann nach und nach geöffnet und an die Rundschiene das Panometers gehängt. Die einzelnen Bahnen sind bereits in der Druckerei zusammengenäht worden. „Ist das Bild dann auseinander gezogen, werden die beiden Enden mit einer Art Reißverschluss zusammengefügt“, erklärt Karsten Grebe von der asisi GmbH. Insgesamt wiegt das Rundbild 750 Kilogramm. In den kommenden Tagen wird das Bild noch ausgeleuchtet, der Ton abgestimmt. Zudem erfolgt der Aufbau der Begleitausstellung.

Die offizielle Eröffnung des neuen Panoramas erfolgt am 23. Januar – in Anwesenheit von Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel sowie Dr. Gorch Pieken, dem wissenschaftlichen Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden. Vom 24. Januar an können dann die Dresdner Asisis neues Werk in Augenschein nehmen. Es wird allerdings nur bis zum 31. Mai zu sehen sein. Dann zieht Asisi wieder das barocke Dresden auf.

Catrin Steinbach

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