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„Reiz und Scham“: Chemnitzer Museum zeigt Dessous - von Korsett bis Spitzentüten-BH

„Reiz und Scham“: Chemnitzer Museum zeigt Dessous - von Korsett bis Spitzentüten-BH

Panzerartige Mieder oder ein exklusiver Hauch von Nichts – Dessous sind so wandelbar wie die Mode ihrer Zeit. Jetzt widmet das Industriemuseum Chemnitz dem schönen Darunter eine höchst anziehende Schau:  „Reiz und Scham – Dessous.

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Hemdröckchen mit Slip - eines von 600 Exponaten in der Chemnitzer Dessous-Ausstellung.

Quelle: Industriemuseum Chemnitz Daniela Schleich

Chemnitz. 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche“ zeigt ab 20. April 600 Originalexponate.

Das Rascheln seidener Unterröcke galt vor 150 Jahren als höchst erotisch – neben Spitzen-BH und String-Tanga wirken sie dennoch einfach altmodisch. Was ist schön, was sexy? Die Kulturgeschichte des heiß geliebten Darunters bewegt sich zwischen Anstand und Erotik.

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Chemnitz. Panzerartige Mieder oder ein exklusiver Hauch von Nichts – Dessous sind so wandelbar wie die Mode ihrer Zeit. Jetzt widmet das Industriemuseum Chemnitz dem schönen Darunter eine höchst anziehende Schau:  „Reiz und Scham – Dessous. 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche“ zeigt ab 20. April 600 Originalexponate.

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Die Chemnitzer haben mit Exponaten des LVR-Industriemuseum Ratingen, weiteren Leihgaben aus anderen Museen und Schenkungen von Privatleuten auf 600 Quadratmetern einen unterhaltsamen und ansprechenden Rundgang arrangiert. Fotos, Filme und Werbung ergänzen die Schau.

So erzählen die Reifröcke, sogenannte Krinolinen, von den üppigen Kleidern des 19. Jahrhunderts, die sie in Form halten sollten. Edle Seidenensembles beschwören das Bild der „femme fatale“, und die 1950er Jahre bewehrten ihre Trägerinnen mit Mieder und Spitzentüten-BHs. Durch Schenkungen von Privatleuten kann das Museum auch eine kleine Geschichte der DDR-Unterwäsche enthüllen. Heute verbrauchen Dessous meist verschwindend wenig Stoff, und auch die sind in der Ausstellung zu finden.

Die Ausstellung ist vom 20. April bis zum 7. Juli im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen.

Evelyn ter Vehn

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