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Angestupst Der Förderverein zur Erhaltung der Kirche im Dorf will das Gotteshaus vor dem Verfall retten
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14:17 24.02.2016
Blick auf die Kirche in Spröda. Sie soll vom Verfall gerettet werden, der Kirchturm zunächst neue Fenster erhalten. Quelle: Wolfgang Sens
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Kein leichtes Unterfangen. Der Verein benötigt deshalb 4000 Euro für das Projekt "Einbau von vier Fenstern im Kirchturm Spröda", das insgesamt rund 8000 Euro kostet. So würde sich mit zwei neuen Lamellenfenstern die Belüftung im Turm, der auch als der schiefe Turm von Spröda gilt, erheblich verbessern. An den Fenstern soll zudem ein Zinkblech angebracht werden, welches das Regenwasser ableitet und damit das Mauerwerk vor Nässe schützt. Gleichzeitig ist an zwei Turmfenstern eine Öffnung für Eulen oder Turmfalken vorgesehen, damit die Brutkästen anfliegen können.

"Schließlich befindet sich Spröda am Rand eines Vogelschutzgebietes", weiß die Vereinsvorsitzende Andrea Mieth. Auf jeden Fall soll die Fenstererneuerung nachhaltig sein. "Wir wissen nicht genau, wie viele Provisorien wir bislang in und an der Kirche realisiert haben und noch realisieren werden. Eines ist jedoch sicher: Das vorgestellte Projekt wird eine dauerhafte Lösung sein, da der Turm während der künftigen Sicherungsarbeiten nicht abgetragen werden muss."

Wenn einmal alles fertig ist, soll die Kirche in Spröda nicht nur für Gottesdienste genutzt werden. Dem Verein schwebt vor, das Gotteshaus für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Denn Veranstaltungen könnten ein Zugewinn für die ganze Region sein, so Andrea Mieth.

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