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Angestupst Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Eilenburg benötigt ein wichtiges Musikinstrument
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14:14 24.02.2016
Die Sangesfreude wird bei den Rinckarts groß geschrieben. Hier sind sie bei einem Chortreffen in Wittenberg. Quelle: privat
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Ohne den Verein RinckART wäre ein großer Teil der Musikkultur in Eilenburg nicht möglich. Erst in diesem Jahr beging die Rinckart-Kantorei ihr 450-jähriges Bestehen, das mit einer Aufführung der Bach‘schen Kantate "Erschallet ihr Lieder" feierlich gekrönt wurde. Bei der Darbietung kirchenmusikalischer Werke werden dabei die Continuo-Parts auf einer Truhenorgel gespielt. Bisher musste aber für jedes Konzert ein Cembalo geborgt werden. "Deshalb haben wir den Wunsch", erzählt Schatzmeister Konrad Reuter, "eine Truhenorgel anzuschaffen."

Der Verein hat dafür bereits fleißig Geld gespart. 6000 Euro kamen bislang zusammen. Aber die reichen nicht aus, denn eine gebrauchte Orgel würde etwa 10.000 Euro kosten. Deshalb hofft der Verein, der 32 Mitglieder zählt, auf Unterstützung über die Aktion "Angestupst".

Truhenorgeln sind gut transportable Kleinorgeln mit wenigen Registern, häufig mit einem gedeckten Register aus Holz, einer Flöte und einem Prinzipal-Register besetzt. Sie haben die Form einer großen Truhe. Heutige Truhenorgeln sind oft mit einer Transponiervorrichtung ausgestattet, die es ermöglicht, von 440 Hz auf 415 Hz herab bzw. auf 465 Hz hinauf zu transponieren. Derartige Transponiervorrichtungen sind bereits seit der Renaissance bekannt.

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