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Neugierige Fragen zum Auftakt des Projekts Zeitungsflirt an Leipziger Schulen

Pablo-Neruda-Grundschule Neugierige Fragen zum Auftakt des Projekts Zeitungsflirt an Leipziger Schulen

In der Pablo-Neruda-Grundschule startete gestern das Projekt „Zeitungsflirt – Zeitung entdecken“ der LVZ in eine neue Runde. In diesem Jahr beteiligen sich daran 285 Klassen mit 5691 Grund- und Förderschülern im Verbreitungsgebiet der LVZ. Allein in Leipzig und Umgebung sind 137 Klassen dabei.

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Es wird wieder geflirtet: Viertklässler aus der Pablo-Neruda-Grundschule in der Tarostraße gestalten den Auftakt zum LVZ-Zeitungsflirt.

Quelle: André Kempner

Sie haben sich viel Mühe gegeben: „Wir lieben Leipzig“ singt der Chor, der aus drei vierten Klassen der Pablo-Neruda-Grundschule besteht. Auf der Bühne der kleinen Aula hängen Zeitungen. Viele Kinder haben sich Hüte gebastelt, Carlotta und Ruth sogar eigens ein Gedicht geschrieben. Und das aus gutem Grund. In ihrer Schule startete gestern das Projekt „Zeitungsflirt – Zeitung entdecken“ der LVZ in eine neue Runde.

In diesem Jahr beteiligen sich daran 285 Klassen mit 5691 Grund- und Förderschülern im Verbreitungsgebiet der LVZ. Allein in Leipzig und Umgebung sind 137 Klassen dabei. Acht Wochen lang lernen die Mädchen und Jungen auf spielerische Art die Tageszeitung kennen, die ihnen kostenlos bereitgestellt wird. Unterstützt wird dies von der LVZ-Post. „Das Projekt soll eine kleine Abwechslung im Unterricht sein und dient der Förderung der Lesekompetenz. Gleichzeitig sollen die Kinder einen kleinen Einblick bekommen, wie Medien arbeiten“, erklärte LVZ-Werbeleiter Wolfgang Schmidt, der mit Lokalredakteur Mathias Orbeck sowie Fotograf André Kempner die Klasse besuchte und mit vielen Fragen buchstäblich „gelöchert wurde“.

Studien zufolge nutzen ein Viertel der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland täglich schon das Internet, aber nur ein Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe die Zeitung.

Doch Berührungsängste gab es keine. Die Neugier der Mädchen und Jungen der Klassen von Katja Thieme, Imken Gobert und Jana Krauspe hätte nicht nur für eine Unterrichtsstunde gereicht. Wie lange dauert es, bis ein Artikel fertig ist? Wie kommt es, dass am Morgen bereits aktuelle Ergebnisse der Frankreich-Wahl gedruckt sind? Wie lange gibt es die LVZ schon? Und die Kinder staunten nicht schlecht, als sie die Jahreszahl 1894 hörten. Damals allerdings noch ohne Bilder, was für Fotograf André Kempner heute wohl ein Albtraum wäre. Er sprach „vom geilsten Job“ der Welt und wie er schon als Neunjähriger die erste Kamera beschenkt bekam. Vielleicht regt es die Kinder an, eigene Geschichten zu schreiben, Fotos zu machen oder Bilder zu malen. Auch das gehört zum LVZ-Zeitungsflirt.

M.O.

Leipziger Volkszeitung vom 25. April 2017

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