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Leipziger Firma EKO-GAS rüstet Fahrzeuge auf Autogas um

15:00 Uhr: Günstiger tanken Leipziger Firma EKO-GAS rüstet Fahrzeuge auf Autogas um

Seit 2003 rüstet EKO-GAS Fahrzeuge aller Art auf moderne Autogas-Systeme um. In zehn bis 15 Stunden erhalten Kunden in Leipzig und Filialen deutschlandweit ein sprit- und geldsparendes System eingebaut, das die Reichweite des Autos verdoppeln kann. Für den Kunden bleibt dabei alles simpel.

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Auf Nummer sicher: Eko-Gas-Techniker- Meister Mario Steingen (rechts) und Auszubildender Alexander Oehm kontrollieren ein letztes Mal per Computer alle Komponenten des Autogas-Nachrüstsystems.

Quelle: André Kempner

Und noch einer. Während Kfz-Meister Mario Steingen das Rolltor der Werkstatt öffnet, fährt Azubi Alexander Oehm einen Kia durch den strömenden Regen hinein ins Trockene. Der ist nämlich der nächste Kandidat für eine Umrüstung auf Autogas, in den ohnehin schon modernen Südkoreaner wird hier – Punkt 15 Uhr – ein fortschrittliches LPG-Versorgungssystem eingebaut. Steingen und sein Auszubildender beginnen nun Stück für Stück, den Motor zu zerlegen. Das Autogas-Kit liegt fein säuberlich vorbereitet daneben. An der einen Stelle werden Anschlüsse gelöst und dann gedoppelt, an einer anderen verlegt Steingen neue Kabelstränge und verbindet sie mit dem Autogas-Sicherungskasten.

"Insgesamt dauert die Umrüstung zehn bis fünfzehn Stunden", erklärt Techniker-Meister Steingen. Hochwertige Arbeit, das hat bei EKO-GAS Leipzig oberste Priorität. Vor allem in der Hochzeit des Autogas-Booms um das Jahr 2008 herum habe es viel Konkurrenz im Bereich Umrüstungen gegeben und auch etliche schwarze Schafe. "Die Kunden haben in dieser Zeit so manche schlechte Erfahrung gesammelt", weiß der gebürtige Karl-Marx-Städter. "Aber am Ende haben sich die Qualifizierten durchgesetzt."

Gas geben und Geld sparen

Seit 2003 hat sich EKO-GAS nun am Markt etabliert mit Filialen in Düsseldorf, Böhlen und der gerade erst übernommenen Firma Ecoengines in Abstatt. Doch was passiert eigentlich bei einer solchen Umrüstung? Der ursprüngliche Otto-Motor (Benziner) erhält ein Parallelsystem für den Autogasantrieb. Je nach Modell und Kundenwunsch stehen zahlreiche Varianten zur Verfügung: etwa klassische Systeme, bei denen das LPG (eine Butan-Propan-Flüssiggasmischung) wieder zu Gas verdampft und über Spezialventile dem Verbrennungsprozess zugeführt wird.

Es gibt aber auch modernere Modelle, bei denen Verdampfer und Extra-Ventile unnötig sind, da das LPG im flüssigen Zustand über die original Benzin-Injektoren eingespritzt wird. "Ich unterhalte mich zuerst mit den Kunden darüber, was technisch möglich und sinnvoll ist", so Steingen. Um das eigene Angebot zu verbessern, verfügt EKO-GAS über ein breites Spektrum an Zulieferern, Autogas-Systemen und Partnern.

"Jetzt gehen wir ans Heck", gibt Steingen die Order an Alexander Oehm weiter und umrundet den Kia. Denn hier wird nun der neue Autogas-Tank eingebaut, der die Reichweite des Fahrzeugs quasi verdoppeln wird. "Meistens eignet sich dafür die Ersatzrad-Mulde am besten", erklärt der Meister. "Anstatt des Reserverads erhält der Pkw dann ein Pannenkit." Viele Fahrzeuge haben heute aber kein Reserverad mehr, nur noch die Mulde. Hier ist die Umrüstung kein Problem. Wenn es in die Radmulde nicht passt, wird der Tank unter dem Fahrzeug verbaut, um den Platz im Kofferraum wie gewöhnlich nutzen zu können. Kundenwunsch hat hier Vorrang.

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"Erfahrungsgemäß hat der Kunde die Kosten von meist 999 bis 3000 Euro nach rund 20.000 bis 30.000 Kilometern wieder eingespielt", weiß der Kfz-Meister Steingen, auch wenn der Verbrauch pro Liter bei Gas etwas höher sei. Die Differenz von Benzin- und Gaspreis macht das Sparpotenzial aus – meist liegt diese bei rund 50 Cent pro Liter. Auch die Versorgungsdichte ist heute kein Thema mehr. In den vergangenen Jahren wuchs die Zahl der Autogas-Tankstellen in Deutschland auf rund 6900 an. "Auch der Umweltaspekt wird immer wichtiger", so Steingen. Der Kohlendioxid- und auch der Feinstaub-Ausstoß verringern sich durch Autogas deutlich im Vergleich zum Benziner.

Von diesen Argumenten haben sich nicht nur Privatkunden überzeugen lassen. "Bei uns werden auch Flottenfahrzeuge umgerüstet, wir haben ganze Autohäuser auf unserer Kundenliste und sind für Kia und Hyundai exklusiver Deutschlandpartner", betont Katarzyna Tezyk, bei EKO-GAS unter anderem für Vertrieb und Gutachten verantwortlich. Denn durch den niedrigeren CO²-Ausstoß werden gewisse Modelle steuerlich begünstigt, auch im Falle einer strengeren Abgasplakette stünden Autogas-Verwender auf der sicheren Seite.

Nach einem Jahr rund 1000 Euro gespart

"So. Fertig", schallt es aus dem Kofferraum und der Chef erklärt den nächsten Schritt. "Jetzt geht es um die Feinjustierung." Per Computer erhält das System seinen Feinschliff, das Steuergerät muss exakt eingestellt werden, um zum Beispiel die strengen Feinstaubnormen zu erfüllen. Für den Kunden jedoch bleibt alles simpel: "Meine Frau fährt fast das gleiche Modell und kommt sehr gut zurecht", versichert Steingen. Der Technik sei Dank.

EKO-GAS GmbH
Plautstraße 48
04179 Leipzig
Telefon: 0341 5501320
leipzig@ekogas.de
www.ekogas.de

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