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Nach Kraftakt am Wochenende: Baubetrieb auf Leipzigs Südmeile nimmt an Fahrt auf

Nach Kraftakt am Wochenende: Baubetrieb auf Leipzigs Südmeile nimmt an Fahrt auf

Seit einer Woche wird auf Leipzigs Südmeile gebaut und das erste Etappenziel der Mammut-Sanierung ist erreicht. Am Samstag und Sonntag wurden Weichen für die einspurige Nutzung der Straßenbahnstrecke zwischen Körnerstraße und Martin-Luther-Ring angeschlossen.

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Auf Petersteinweg und Karl-Liebknecht-Straße gehören Bagger jetzt zum alltäglichen Bild.

Quelle: André Kempner

Leipzig. „Es ist alles planmäßig verlaufen, die Gleiswechsel sind in Betrieb“, sagte Christoph Bock, Abteilungsleiter Straßenbau, am Montag gegenüber LVZ-Online. Nach eher unscheinbarem Baustart bedeutete der Kraftakt für die Anwohner erstmals auch Staub und Lärm. „Seit Freitag fahren hier Bagger und Laster im Minutentakt. Nacht- und Sonntagsruhe gibt es nicht“, schrieb uns Eik Neuenfeld am Sonntag, der am Shakespeareplatz wohnt.

Wie Leipzigs oberster Straßenbauer erklärte, wurde von Samstag 5 Uhr bis Montag 1.30 Uhr praktisch durchgearbeitet, um die Zeit ohne Verkehr auszunutzen. Während des Wochenendes wurde auch der Straßenbahnverkehr komplett von der Südmeile umgeleitet. Inzwischen sind die Bauarbeiter aber wieder zum normalen Schichtsystem mit Arbeitszeit zwischen 7 und 17 Uhr zurückgekehrt, sagt Bock.

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Leipzig. Seit einer Woche wird auf Leipzigs Südmeile gebaut und das erste Etappenziel der Mammut-Sanierung ist erreicht. Am Samstag und Sonntag wurden Weichen für die einspurige Nutzung der Straßenbahnstrecke zwischen Körnerstraße und Martin-Luther-Ring angeschlossen. „Es ist alles planmäßig verlaufen, die Gleiswechsel sind in Betrieb“, sagte Christoph Bock, Abteilungsleiter Straßenbau, am Montag gegenüber LVZ-Online.

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Interimsgleis wird gebaut – KWL beginnen Mitte Februar

In den kommenden Tagen und Wochen soll nun ein Interimsgleis geschaffen werden, auf dem der eingleisige Betrieb auch während der Sanierung der Gleisanlagen fortgeführt werden kann. Am 15. und 16. Februar steht dann ein ähnlicher Kraftakt wie am vergangenen Wochenende auf dem Plan, bei dem die Weichen an das Interimsgleis angeschlossen werden. „Das wird das zweite harte Wochenende, mit ähnlichem Aufwand wie am vergangenen“, so Christoph Bock. Erst wenn die Alternativstrecke vollendet ist steigen auch die Leipziger Wasserwerke (KWL) in die Bautätigkeit ein.

Auf dem Abschnitt zwischen Körner- und Paul-Gruner-Straße werden die Mischwasserkanäle vorerst „händisch“ saniert“, so Ulrich Meyer, Technik-Chef bei den KWL. Die Straße müsse nicht komplett aufgerissen werden, es genügen vereinzelte Einstiege in den Untergrund. Ab März arbeitet das Unternehmen zusätzlich im Bereich zwischen Dimitroffstraße und Martin-Luther-Ring und will hier unter anderem mehr als 100 Meter Regenwasserkanäle verlegen. Im Mai starten nicht zuletzt auch die ersten Arbeiten der Straßen- und Gehwegsanierung. Während der Fußball-WM vom 12. Juni bis 13. Juli sollen Lärm und Behinderung für Anrainer allerdings unterbrochen werden.

Auto- und Radfahrer werden umgeleitet

Gab es zu Beginn der Bauarbeiten noch manches Schlupfloch für Auto- und Radfahrer sind die ausgewiesenen Umleitungsstrecken inzwischen alternativlos. Wer vom Innenstadtring in Richtungen Südvorstadt und Connewitz fahren möchte, dem stehen die parallel verlaufende Harkortstraße sowie die Route über Rossplatz, Grunewald-Straße, Bayrischer Bahnhof und Bernhard-Göring-Straße offen. Für Autofahrer aus dem Leipziger Süden mit Fahrtziel Innenstadt bleibt nur die Arthur-Hoffmann-Straße als Alternative, die ebenfalls zum Bayrischen Bahnhof und vor dort zum Innenstadtring führt. Radfahrern steht die Bernhard-Göring-Straße dagegen in beide Richtungen offen.

Eine ständige Querung der nördlichen Karl-Liebknecht-Straße wird für Autofahrer in beide Richtungen nur auf der Paul-Gruner-Straße möglich sein. Abhängig vom Stand der Bautätigkeit soll zudem auch eine Überfahrt in westliche Richtung über die Riemannstraße möglich sein.

Matthias Puppe

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