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Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hält Schwarz-Grün für möglich

Wechselwähler aus dem linken Lager Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hält Schwarz-Grün für möglich

Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hält ein schwarz-grünes Regierungsbündnis nach der Bundestagswahl für möglich. Im Gespräch mit der LVZ sagte sie, eine Zusammenarbeit hänge davon ab, wie die CDU auf das 10-Punkte-Programm der Grünen reagiere.

Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, im Gespräch bei der LVZ.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hält ein schwarz-grünes Regierungsbündnis nach der Bundestagswahl am 24. September für möglich. Wie sie bei einem Redaktionsbesuch der Leipziger Volkszeitung sagte, gibt es nach Einschätzung der Grünen im linken Lager eine Menge Wechselwähler, die unbedingt eine Neuauflage von Schwarz-Rot verhindern wollten und so bereit seien, ihre Stimme der Öko-Partei zu geben.

Ob es zu einer Koalition mit der CDU kommen könnte, sei davon abhängig, wie die Union auf das Zehn-Punkte-Programm der Grünen reagiere, das unter anderem vorsieht, bis 2030 die Stromerzeugung komplett auf erneuerbare Energien umzustellen oder auf dem Wohnungsmarkt eine „echte Mietpreisbremse“ einzuziehen. Göring-Eckardt sprach sich im LVZ-Interview für den „gemeinnützigen sozialen Wohnungsbau“ und gegen die Massentierhaltung in der Landwirtschaft aus. Vor dem Hintergrund der „Diesel“-Debatte sagte sie, ebenfalls bis 2030 müsse die Umstellung auf emissionsfreie Antriebstechnologien in der deutschen Autoindustrie geschafft werden.

JE

Das vollständige Interview mit Katrin Göring-Eckardt lesen Sie in der Mittwochausgabe der LVZ.

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