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StuRa der Uni Leipzig: "Mobilität muss alle einschließen"

Der Referent für Nachhaltige Mobilität StuRa der Uni Leipzig: "Mobilität muss alle einschließen"

Das Thema "Nachhaltige Mobilität" treibt den Studierendenrat (StuRa) der Universität Leipzig derart um, dass es seit wenigen Jahren sogar einen eigenen Referenten für das Themenfeld gibt. Robert Schörken spricht mit LVZ Campus unter anderem über den "Mobifond"  und Selbsthilfewerkstätten. 

Studierende sind ständig auf Achse - für ihre Belange ist das Referat für Nachhaltige Mobilität zuständig. (Symbolbild)

Quelle: CC BY-ND 2.0 / wissenschaftsjahr / flickr.com

Leipzig. In Zeiten hitziger Debatten über den Nahverkehr der Zukunft ist er ein gefragter Mann - Robert Schörken ist als StuRa-Referent für Nachhaltige Mobilität der Universität Leipzig Ansprechpartner für Studierende, Verbände und Unternehmen gleichermaßen. Trotzdem hat sich der Philosophie-Student Zeit für unsere Fragen genommen. 

LVZ Campus: Herr Schörken, was genau macht der Referent für Nachhaltige Mobilität?

Robert Schurken: Zum einen vertrete ich die Stimme der Studierenden in verschiedenen Gremien bei Themen wie Fahrradverkehr oder ÖPNV. Sehr wichtig ist hier zum Beispiel der Semesterticketausschuss. Außerdem können sich Kommilitonen mit Fragen zu unseren Kooperationspartnern Nextbike oder Teilauto an mich wenden.

Wo liegt Ihr Schwerpunkt?

Das wäre schon der Fahrradverkehr. Ein Thema ist beispielsweise die Mitnahme von Fahrrädern im ÖPNV, was aktuell nur sehr eingeschränkt möglich ist. Wie immer geht es aber auch hier um einen Ausgleich verschiedener Interessen. Auf dem Campus am Augustusplatz sind mitunter die barrierefreien Zugänge von Fahrrädern blockiert, die Tiefgaragen für Fahrräder aber nicht ausgelastet. Nachhaltige Mobilität muss alle einschließen.

Was steht als nächstes an?

Aktuell befinden wir uns mitten in den Gesprächen über das nächste Semesterticket. Außerdem hoffen wir mithilfe unseres „Mobifonds“, der aus einer kleinen Umlage aus den Semesterbeiträgen finanziert wird, bald eine dritte Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt neben den beiden zentral gelegenen Einrichtungen „Radschlag“ und „Villa“ finanzieren zu können. Diese wird sich wahrscheinlich im Leipziger Osten befinden, auch weil es dort nach unseren Erkenntnissen immer mehr Studenten hinzieht.

Interviewer: Florian Franze

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