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Wer ist das und wenn ja, wie viele?

Gottfried Wilhelm Leibniz Wer ist das und wenn ja, wie viele?

Mathematische Formeln, philosophische Überlegungen, politische Beratung: Es gibt fast nichts, was Gottfried Wilhelm Leibniz nicht gekonnt oder gemacht hat. Bis heute gilt er deshalb als letzter Universalgelehrter.

Die Leibniz-Statue im Innenhof des Campus Augustusplatz.

Quelle: Raja Kraus

Leipzig. Dieses Jahr wird anlässlich des 300. Todestages und des 370. Geburtstags von Leibniz offiziell das „Leibniz-Jahr“ gefeiert. Nicht nur in Hannover, wo der Wissenschaftler lebte und starb, sondern auch in Leipzig wird dem Gelehrten gedacht. Denn Leibniz wurde hier am 1. Juli 1646 geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Stadt. An seine Zeit als Student an der Universität Leipzig erinnert heute die Leibniz-Statue im Innenhof des Campus Augustusplatz. Außerdem fördert die Universität jedes Semester renommierte Wissenschaftler als Gastdozenten durch die Leibniz-Professur.

In der Stadt wurden außerdem verschiedene Institutionen nach Leibniz benannt: das Leibniz-Institut für Länderkunde, das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung. Auch eine Leibnizschule gibt es: An dem Gymnasium liegt der Schwerpunkt im Bereich der Sprachen und Naturwissenschaften.

Nicht zuletzt gibt es auch eine Leibnizstraße. Diese wurde 1861 nach Leibniz benannt und liegt im Rosental. Denn hier ging der junge Gottfried Wilhelm Leibniz während seiner Zeit als Leipziger Student gerne spazieren.

Geblieben ist von Leibniz aber noch mehr: So gründete er drei wissenschaftliche Akademien in Berlin, Wien und St. Petersburg, die bis heute weitergeführt werden. Außerdem entwickelte Leibniz das duale Zahlensystem weiter, auf dessen Grundlage heute zum Beispiel unsere Computer arbeiten.

Und noch ein Jahrestag, der mit Leibniz zu tun hat, wird 2016 gefeiert: Der Leibniz-Butterkeks wird 125 Jahre alt und wurde in alter Tradition – vergleichbar mit den Mozart-Kugeln – nach dem Leipziger Genie benannt.

Text: Raja Kraus 

Video: Raja Kraus und Maria Gramsch

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