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Akademischer Börsenverein: „Verspekulieren hat bei uns keine Folgen“

Börsenspekulation an der Universität Leipzig Akademischer Börsenverein: „Verspekulieren hat bei uns keine Folgen“

Aktien, Derivate, Optionen – an der Leipziger Universität vermittelt ein Verein das Börsen-Einmaleins. Vorstand Marius Thümmel erklärt, was es mit der Idee auf sich hat – und weshalb nach Herzenslust spekuliert werden kann.

Student Marius Thümmel (links) ist Vorstand des Akademischen Börsenvereins

Quelle: Mandy Rotter

Leipzig. Dienstagabend, Stammtisch beim Akademischen Börsenverein Leipzig. 20 Studenten und eine Studentin diskutieren über neue Quartalszahlen und Aktienwerte von börsennotierten Unternehmen. Marius Thümmel, 20 Jahre, sechstes Semester Wirtschaftswissenschaften, führt als Vorstand mit einer Powerpoint-Präsentation durch den Abend.

LVZ Campus: Was ist der Akademische Börsenverein?

Marius Thümmel: Wir sind ein gemeinnütziger, studentischer Verein mit dem Ziel, Studenten über Finanz- und Kapitalmarktthemen aufzuklären. Das machen wir zum Beispiel durch den sogenannten Börsenführerschein, eine Vortragsreihe, bei der die Basics der Finanzwelt vermittelt werden. Außerdem machen wir Exkursionen zu Unternehmen und diskutieren beim wöchentlichen Stammtisch über Wirtschaft und Politik. Wir haben etwa 80 Mitglieder, alles jetzige und ehemalige Studenten.

Handelt ihr selbst mit Aktien?

Wir haben ein Planspielkonto bei Wikifolio, wo Aktien nach realen Kursverläufen mit fiktivem Geld gehandelt werden. Das hat den Vorteil, dass es keine finanziellen Folgen hat, wenn man sich verspekuliert. Es gab auch schon Nacht- und Nebelaktionen, wo wir im Studentenkeller Stuk bei einem Bierchen auf die falschen Kurse gesetzt haben. Andererseits ärgert man sich auch, wenn man an den echten Märkten richtig Gewinn gemacht hätte.

Sind bei euch nur Wirtschaftswissenschaftler?

Der Großteil studiert Wirtschaftswissenschaften wie ich oder kommt aus verwandten Fächern. Wir hatten aber auch schon Juristen oder Physiker dabei. Mediziner oder Germanisten haben nun mal weniger Berührungspunkte mit der Börse.

Interview: Maximilian König

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