Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Campus Online
Google+ Instagram YouTube
Neuleipziger Studierende rätseln sich durch die Stadt - Teil 2

Neuleipziger Studierende rätseln sich durch die Stadt - Teil 2

Von der Alten Handelsbörse führt der Weg die Gruppe in Auerbachs Keller und zum Hauptbahnhof. Hier haben die Mentoren sich eine besondere Frage ausgedacht. Neben der Zahl der Straßenbahngleise gilt es hier herauszufinden, welche der Bahnen zum Zoo fährt.

r herauszufinden, welche der Bahnen zum Zoo fährt. „Das können sie sich gleich für morgen behalten, da machen sie nämlich einen Ausflug dorthin“, verrät Carolin.

Zielsicher steuert die Gruppe die Fahrpläne auf Gleis drei an und findet schnell die richtige Straßenbahnnummer heraus. „Nummer 12, in Richtung Gohlis-Nord“, verkündet Xiao, der vierte Chinese in der Gruppe, stolz. Neben diesen praktischen Alltagshilfen lernen die Studenten auch etwas über die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Oper und Gewandhaus am Augustusplatz sind dank auskunftsfreudiger Passanten schnell entdeckt. Mehr Schwierigkeiten bereitet der Spitzname des City-Hochhauses. Zwar können auch hier Passanten den „Weisheitszahn“ benennen, aber das dieser Name auf die Form des Gebäudes zurückgehen soll, erschließt sich der Gruppe nicht. „Das sieht doch gar nicht aus wie ein Zahn“, meint Diana.

Da stößt die Moritzbastei schon auf größere Begeisterung. Die Studenten kennen sie bereits vom Feiern am Vorabend. Nachdem auch noch das Gebäude der Deutschen Bank und der Burgplatz gefunden sind, nähert die Gruppe sich ihrer letzten Station – dem Märchenbrunnen. „Den kennen sogar einige Leipziger nicht“, weiß Carolin. Etwas versteckt, in den Promenadenanlagen am Dittrichring, ist der grottenähnliche Brunnen zu finden. In seiner Mitte stehen zwei Bronzefiguren – Hänsel und Gretel. Über ihnen sind ein Rabe und eine Hexe in Stein gemeißelt. „Im Zweiten Weltkrieg wurden die Figuren eingeschmolzen und in der Rüstungsindustrie benutzt“, erzählt Carolin. Erst in den sechziger Jahren wurde der Brunnen wieder aufgebaut und mit neuen Figuren bestückt.

Preise zum Abschluss

Der Brunnen war die letzte Station des Stadtspiels. Erschöpft aber zufrieden, macht sich die Gruppe sich auf den Weg zum Abschlusstreffpunkt. Sie ist sichtlich stolz, dort als zweite einzutreffen. Anschließend werden die Fragebögen ausgewertet und es gibt kleine Preise, wie Tassen oder T-Shirts der Hochschule. Viel wichtiger ist Carolin der Nutzen des Spiels: „Sie lernen ihre neue Heimat und ihre neuen Kommilitonen kennen. Und das ist die Hauptsache“.

zurück

Die Autorin Kristin Seelbach ist Mitglied der Lehrredaktion Campus, einem Gemeinschaftsprojekt der LVZ und des Studiengangs Journalistik der Universität Leipzig.

Kristin Seelbach

Nächster Artikel
Mehr aus Studentenleben
  • LVZ-Kreuzfahrtmesse
    Infos zur LVZ-Kreuzfahrtmesse

    Kommen Sie an Bord: Am Sonntag, 22. Oktober 2017, laden LVZ und Vetter Touristik zur 1. Kreuzfahrtmesse in das LVZ Verlagsgebäude ein. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Schlingel - Familienmagazin
    Schlingel - Das Familienmagazin der LVZ

    Das Familienmagazin der LVZ. Wir richten uns an Eltern und Kinder, die in Leipzig und Umgebung zu Hause sind. Ihnen möchten wir ein nützlicher, unt... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr