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Angeklagter im Betrugsfall um Unister bleibt in U-Haft

Seit Juli Angeklagter im Betrugsfall um Unister bleibt in U-Haft

Erst am Donnerstag war Anklage erhoben worden, nun wurde entschieden: Der wegen des Betrugsfalls Unister verdächtigte Finanzvermittler bleibt in Untersuchungshaft.

Ein im Betrugsfall Unister Verdächtigter bleibt vorerst in Haft. (Symbolbild)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Im Betrugsfall um den Unister-Gründer Thomas Wagner bleibt der verdächtige Finanzvermittler  in Untersuchungshaft. Das sei bei einem Haftprüfungstermin entschieden worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag. Dem 69-Jährigen aus Unna in Nordrhein-Westfalen werde vorgeworfen, das betrügerische Kreditgeschäft mit einem angeblichen israelischen Diamantenhändler eingefädelt zu haben. Die Anklage wirft ihm Beihilfe zum Betrug vor. Er sitzt seit Juli in Untersuchungshaft. Wann ein Prozess am Landgericht beginnt, steht noch nicht fest.

Wagner soll dem Unbekannten in Venedig 1,5 Millionen Euro übergeben haben. Statt der erhofften 15 Millionen Euro habe er im Gegenzug aber Falschgeld bekommen. Auf der Rückreise nach Leipzig kam Wagner (38) beim Absturz eines Kleinflugzeuges ums Leben.

LVZ

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