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Sachsen will Fördergelder von Leipziger Unister-Holding zurück

Nach Insolvenz Sachsen will Fördergelder von Leipziger Unister-Holding zurück

Der Freistaat Sachsen fordert vom insolventen Internetunternehmen Unister 1,4 Millionen Euro Fördergelder zurück.

Schild der „Unister“-Holding am Firmen-Sitz in Leipzig.

Quelle: dpa

Dresden. Der Freistaat Sachsen fordert vom insolventen Internetunternehmen Unister 1,4 Millionen Euro Fördergelder zurück. Das berichtete der Mitteldeutschen Rundfunk am Sonntag. Nach Angaben eines Sprecher des Wirtschaftsministeriums geht es um Forderungen aus zwei Zuschüssen für die Tochter Unister Factory GmbH in Dresden und Chemnitz. Die Rückforderungsbescheide seien im August an den Insolvenzverwalter verschickt worden.

Sachsen hat Unister dem Bericht zufolge seit 2007 rund acht Millionen Euro Fördergelder bewilligt - aufgeteilt in vier verschiedene Förderungen, von denen zwei bereits abgeschlossen seien, so dass Rückforderungen nicht mehr gestellt werden könnten. Bei den Förderungen der Unister Factory in Dresden und Chemnitz sei dies nicht der Fall. Deshalb würden nun rund 425.000 Euro für den Chemnitzer Standort und etwa 970.000 Euro für den Standort Dresden zurückverlangt.

Der Unister-Konzern betreibt über 40 Internetportale, darunter fluege.de und ab-in-den-urlaub.de. Nach dem Tod von Firmenchef Thomas Wagner Mitte Juli bei einem Flugzeugabsturz hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Von LVZ

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