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„Mein Ordner“: Eine Orientierungshilfe für Migranten

Wichtige Dokumente gebündelt in einem Ordner „Mein Ordner“: Eine Orientierungshilfe für Migranten

Damit Asylsuchende von Anfang an eine Orientierung an die Hand bekommen, hat die Stadt Leipzig „Mein Ordner“ entwickelt. In dem Ordner werden alle wichtigen Dokumente gesammelt – dadurch soll den Behörden die Arbeit erleichtert werden.

„Mein Ordner“ für Migranten und Migrantinnen

Quelle: Kempner

Leipzig. „Mein Ordner“ ist eine Orientierungshilfe für nach Leipzig zugewanderte Migranten und Migrantinnen. Diese Hilfe ist tatsächlich ein A4-Ordner, in dem alle wichtigen Dokumente im Integrationsprozess bis hin zu Ausbildung und Arbeit gesammelt werden. „Der Ordner ist ein erster Schritt für die bessere Koordinierung von Hilfe und Unterstützung für ankommende Menschen“, sagt Ulrich Hörnig, Bürgermeister und Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig. Außerdem biete der Ordner den Asylsuchenden nicht nur eine erste Orientierung, sondern würde ihnen auch Verantwortung für die Integration abverlangen. Die Stadt Leipzig hat „Mein Ordner“ zusammen mit dem IQ-Netzwerk Sachsen, der Agentur für Arbeit Leipzig und des Jobcenters Leipzig entwickelt.

Um Sprachbarrieren möglichst klein zu halten, sind die zehn Registerblätter im Ordner sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfasst. Zu den Themen, die darauf erklärt werden, gehören unter anderem Ankommen in Leipzig, Wohnen, Deutsch lernen sowie Berufsausbildung und Studium. Neben Informationen finden sich auf den Registerblätter auch nützliche Hinweise, wie die Kontaktdaten der jeweiligen zuständigen Institution.

Doktor Simone Simon, die Geschäftsführerin des Jobcenters Leipzig, hebt die Vorteile des Ordners für Flüchtlinge hervor. „Er unterstützt die geflüchteten Menschen im noch ungewohnten Umgang mit den deutschen Behörden“, sagt sie. Zudem würde die Arbeit des Jobcenters erleichtert werden. Da alle Bescheinigungen in einem Ordner versammelt seien, können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jobcenters selbst notwendige Dokumente heraussuchen – wie den Aufenthaltsstatus, die Meldung vom Einwohnermeldeamt oder Zertifikate und Zeugnisse.

Von as

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Leipzig
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