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Neue Unterkünfte für minderjährige Flüchtlinge in Leipzig

Asyl Neue Unterkünfte für minderjährige Flüchtlinge in Leipzig

Parallel zur Zahl der Asylsuchenden steigt auch die Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. In Leipzig schaffen mehrere soziale Träger neue Unterbringungen für die Jugendlichen.

Unterkunft für jugendliche Flüchtlinge (Archivbild).

Quelle: dpa

Leipzig. In Leipzig bereiten mehrere soziale Träger neue Unterbringungsmöglichkeiten für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge vor. So sollen an der Zschocherschen Straße in Plagwitz im September zwei Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche eröffnet werden, in denen zwei Plätze reserviert sind für jugendliche Asylsuchende, die ohne Eltern und Familie in Deutschland angekommen sind. Betreiber ist die gemeinnützige Gesellschaft Outlaw.

„Wir bereiten uns intensiv auf die Betreuung dieser jungen Menschen vor, die meist aus Krisengebieten zu uns kommen und besondere Unterstützung brauchen“, sagte Elmar Matzner, Bereichsleiter der Erzieherischen Hilfen bei Outlaw in Leipzig. Deshalb sei ein pädagogisches Konzept entwickelt worden, das dabei helfen solle, auf kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe einzugehen und Barrieren abzubauen.

Auch das Berufsbildungswerk Leipzig baut derzeit ein Wohn- und Bildungsangebot für minderjährige Geflüchtete auf. Auf dem Campus in Knauthain sollen mehrere Wohngruppen für 14- bis 18-Jährige aus Krisenländern wie Afghanistan, Syrien oder Somalia entstehen, teilte das Werk, das zur evangelischen Diakonie gehört, vergangene Woche mit.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge genießen im Unterschied zu erwachsenen Asylsuchenden mehr Schutz. Für sie sind die Jugendhilfe-Institutionen zuständig. Bislang wurden sie in Deutschland in den Kommunen aufgenommen, in denen sie sich zuerst meldeten. Ab kommendem Jahr sollen sie aber wie andere Asylsuchende über die ganze Republik aufgeteilt werden. Sachsen rechnet daher damit, dass im kommenden Jahr über 1000 jugendliche Flüchtlinge im Freistaat betreut werden müssen.

chg

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Die Zahl junger Asylsuchender wird sich im kommenden Jahr verfünffachen, erwartet die Landesregierung. Deshalb werden viele neue Unterkünfte und mehr Betreuuungspersonal benötigt. Die Kosten für die Unterbringung sollden dadurch um mindestens 30 Millionen Euro steigen.

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