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Uni-Klinikum Leipzig öffnet Erstuntersuchung für Flüchtlinge

Gebäude in der Oststraße Uni-Klinikum Leipzig öffnet Erstuntersuchung für Flüchtlinge

Das Leipziger Uni-Klinikum hat eine Einrichtung zur Erstuntersuchung von Flüchtlingen in Betrieb genommen. Dafür wurde ein Gebäude der ehemaligen Kinderklinik Oststraße kurzfristig hergerichtet.

In einem Gebäude der ehemaligen Kinderklinik Oststraße (Archivbild) kümmern sich Medizinier des Uni-Klinikums Leipzig nun um die Erstuntersuchung von Flüchtlingen.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die medizinische Erstversorgung für Flüchtlinge wird in Leipzig ausgebaut. Nach dem St. Georg unterstützt nun auch das Uni-Klinikum (UKL) den Freistaat bei diesen Aufgaben. Auf dem Gelände der ehemaligen Kinderklinik Oststraße kümmern sich Ärzte und Pflegende um die neu ankommenden Flüchtlinge.

Innerhalb kürzester Zeit sei dort eine Registrierungs- und Untersuchungseinheit eingerichtet worden. Der Betrieb laufe seit dieser Woche, teilte das UKL am Freitag mit. Das medizinische Personal wurde dafür von seinen bisherigen Aufgaben freigestellt. „Wir sehen es als unsere Pflicht, in der aktuellen Situation Unterstützung zu leisten und unsere Kompetenz zur Verfügung zu stellen“, so Wolfgang E. Fleig, medizinischer Vorstand des UKL. Schon jetzt engagierten sich viele Ärzte und Pflegende des Uni-Klinikums ehrenamtlich in den Erstunterkünften des Landes.

Durch die Erstuntersuchung in der Oststraße könnte schnell eine Behandlung der Menschen eingeleitet werden, die möglicherweise in ihren Herkunftsländern nur unzureichend medizinisch versorgt gewesen seien. Die Ärzte legten besonderes Augenmerk auf Infektionskrankheiten, so das UKL weiter. Die Erfahrung aus anderen Erstuntersuchungen zeige aber, dass man in der Mehrheit mit gesunden Menschen rechnen könne, so Tom Lindner, ärztlicher Leiter der neuen Abteilung.

Die Erstuntersuchung findet im Auftrag des Freistaats und des Gesundheitsamtes statt sowie in Zusammenarbeit mit der Zentralen Ausländerbehörde bei der Landesdirektion. Bis vor einigen Monaten mussten Flüchtlinge aus ganz Sachsen für die Registrierung und Erstuntersuchung zur zentralen Aufnahmeeinrichtung nach Chemnitz.

Wegen der steigenden Flüchtlingszahlen sollten zur Beschleunigung der Verfahren Einrichtungen in Dresden und Leipzig entstehen. Im Oktober eröffnete Leipzig auf dem Gelände des St.-Georg-Krankenhauses eine Erstuntersuchung. Das Gesundheitsamt Leipzig hatte dafür extra Personal eingestellt.

Von lyn

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