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Hochwasser in Sachsen
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Leipzig bleibt trocken – Deiche halten Stand – Pegel bei Kleindalzig sinkt um einen Meter

Leipzig bleibt trocken – Deiche halten Stand – Pegel bei Kleindalzig sinkt um einen Meter

Auch in der zweiten Nacht unter Katastrophenalarm haben Leipzigs Deiche dem Rekord-Hochwasser Stand gehalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten im Freistaat blieb die Messestadt bisher von den Fluten verschont.

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Der Einsatz an der Hochwasserfront in Leipzig geht auch am Dienstag weiter.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Zudem konnte an den stadtnahen Messpunkten der drei vom Hochwasser betroffenen Flüsse ein deutlicher Rückgang der Pegelstände registriert werden.

 

An der Weißen Elster in Kleindalzig konnte die höchste Warnstufe zurückgenommen werden, das Wasser ist hier innerhalb von 24 Stunden um mehr als einen Meter gesunken. Auch an der Pleiße liegt der Pegel inzwischen deutlich unter dem am Montag verzeichneten Höchststand. Einzig in der Parthe stiegen die Wassermassen noch leicht an, am Dienstagabend wurde hier die Warnstufe 3 erreicht. „Die Parthe ist aber im Moment kein Problem für Leipzig“, sagte Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) am Mittwochmorgen.  

Entwarnung für die Stadt will er aber noch nicht geben. Der Katastrophenalarm bleibe weiter bestehen, so Rosenthal. Da in Kleindalzig der Durchfluss der Weißen Elster wieder unter 300 Kubikmeter pro Sekunde sinke, werde im Laufe des Tages kein Wasser mehr in den Zwenkauer See geleitet. Damit solle das Gewässer vor einem Überlauf geschützt und eine Reserve zurückgehalten werden. Das bedeutet aber auch, dass die Weiße Elster wieder komplett in Leipzig ankommt. „Deshalb bleibt auch das Nahleauslaufbauwerk geöffnet“, sagte Rosenthal.  

Fotos aus der Luft

Bis zum Mittag ist weiter die Bundswehr zur Unterstützung zwischen Brückenstraße und Ortsgrenze im Einsatz. Sie hilft mit, Sandsackinseln fertig zu befüllen. Der am Dienstag angeforderte Hubschrauber werde aber nicht mehr benötigt. Von diesen alle 150 Meter angelegten Stationen können sich Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk Stopfmaterial gegen mögliche Sickerstellen im Deich holen.

mpu / mro

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