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Hochwasser in Sachsen
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Deichschließung bei Fischbeck nur zu 70 Prozent – weitere Schiffversenkung im Gespräch

Deichschließung bei Fischbeck nur zu 70 Prozent – weitere Schiffversenkung im Gespräch

Der Kampf gegen das Hochwasser in Sachsen-Anhalt geht weiter. Zwei versenkte Schiffe haben den gebrochenen Deich bei Fischbeck (Landkreis Stendal) teilweise verschlossen - der Krisenstab berät nun über weitere Schritte.

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Rauch steigt nach der Sprengung in Fischbeck auf. Zwei Lastkähne wurden in der Elbe versenkt, um ein Loch in einem gebrochenen Deich zu stopfen.

Quelle: Thomas Butzek

Fischbeck/Magdeburg. Es werde entschieden, ob ein drittes Schiff gesprengt werden muss, um den jetzt noch 20 Meter großen Durchfluss zu schließen, ob die Lücke mit weiteren von Hubschraubern abgeworfenen Sandpaketen gestopft werden kann oder ob Betonplatten zum Einsatz kommen, sagte eine Sprecherin in Magdeburg. Seit dem Morgen lassen Hubschrauber weitere Behälter mit Sand in die Lücke fallen.

Weiter südlich versuchen unterdessen Einsatzkräfte eine Lücke im Deich zu vergrößern. Bei Breitenhagen soll am Mittag der Damm an der Saale ein zweites Mal gesprengt werden, sagte die Sprecherin. Die am Samstag mit Sprengstoff geöffnete Lücke sei noch zu klein. Mit einer breiteren Öffnung könnten die gewaltigen Wassermassen aus den überschwemmten Gebieten schneller in den Fluss zurücklaufen.

Im wenige Kilometer entfernten Aken überprüfen Experten das abgeschaltete Schöpfwerk. Als Ersatz arbeiteten den Angaben zufolge zwei leistungsschwächere Pumpen. Wann das Schöpfwerk wieder in Betrieb gehe und so die Hochwasserlage in Aken entspanne, sei unklar.

Während sich die Lage in weiten Teilen des Landes in den vergangenen Tagen weiter entspannt hat, bangen die Menschen in den überfluteten Gebieten noch immer um ihr Hab und Gut. In Landkreisen wie Bitterfeld-Anhalt, dem Salzlandkreis und dem Jerichower Land besteht noch immer Katastrophenalarm. Tausende Menschen wohnen in Notunterkünften, bei Freunden oder Verwandten.

dpa

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