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Hochwasser in Sachsen
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Kommunen in Sachsen haben ersten Zeitplan für Wiederaufbau nach dem Hochwasser

Kommunen in Sachsen haben ersten Zeitplan für Wiederaufbau nach dem Hochwasser

Spätestens Ende September sollen die vom Hochwasser betroffenen Gemeinden in Sachsen einen Wiederaufbauplan haben. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) gab sich am Freitag nach einer Konferenz mit Kommunalpolitikern im Kloster Altzella bei Nossen optimistisch: „Die Bürgermeister sind fest entschlossen, tatkräftig an den Wiederaufbau zu gehen.

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Hochwasser in Dresden.

Quelle: Stefan Schramm

Nossen. “ Nach der Einigung zwischen Bund und Ländern für einen nationalen Aufbauhilfefonds mit bis zu acht Milliarden Euro werde Sachsen darauf dringen, dass jetzt zügig die Schäden definiert würden, die aus diesem Topf beglichen werden können.

Die Bürgermeister und Landräte haben mit der Konferenz nun einen Zeitplan für den Wiederaufbau auf dem Tisch. Bis Ende kommender Woche sollen sie melden, wie hoch die Schäden an der kommunalen Infrastruktur - von Straßen bis zu Hochwasserschutzanlagen - geschätzt werden. „Das ist wichtig, damit wir beim Bund mit Zahlen agieren können“, sagte der Leiter des Hochwasser-Wiederaufbaustabes, Fritz Jaeckel. Bis Ende Juli sollen dann die konkreten Aufbaumaßnahmen aufgelistet sein. „Das ist eine anspruchsvolle Terminkette“, sagte der Präsident des Sächsischen Landkreistages, Tassilo Lenk.

Wie Jaeckel und Lenk gab sich auch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) zuversichtlich. „Das wichtigste Signal ist, dass die Finanzen auf den Weg gebracht werden“, sagte sie. Alle drei zeigten sich überzeugt, dass die Erfahrungen der Flutbewältigung von 2002 und bei der Auftragsvergabe für das Konjunkturpaket II von enormer Bedeutung für den anstehenden Wiederaufbau seien.

Jaeckel will auf vereinfachte Verfahren dringen, wo immer dies möglich sei. So könne etwa bei der Wiederherstellung von Schutzanlagen, für die nach der Jahrhundertflut 2002 schon einmal geplant worden war, auf diese Unterlagen und Genehmigungen zurückgegriffen werden. Seinen Angaben zufolge waren 295 der 438 sächsischen Gemeinden vom Hochwasser betroffen. In 127 Städten und Gemeinden musste Katastrophenalarm ausgerufen werden.

dpa

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