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Hochwasser in Sachsen
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Sächsische Aufbaubank bereitet sich auf Antragsflut nach Hochwasser vor

Sächsische Aufbaubank bereitet sich auf Antragsflut nach Hochwasser vor

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) bereitet sich mit Hochdruck auf die Bewilligung von Wiederaufbauhilfen nach dem Hochwasser vor. „Wir gehen davon aus, dass wir am Sonntag die nächsten Richtlinien für Fluthilfen vorliegen haben“, sagte SAB-Vorstandschef Stefan Weber am Mittwoch in Dresden.

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Sachsens Aufbaubank steht in den Startlöchern, um die durch das Hochwasser notwendigen Hilfsprogramme umzusetzen.

Quelle: dpa

Dresden. Er erwarte vom Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Donnerstag in Berlin einen großen Durchbruch bei den Hilfen für den Wiederaufbau.

Derzeit werden in der SAB die ersten Soforthilfe-Anträge für flutgeschädigte Eigentümer von Wohngebäuden bearbeitet, die 1000 Euro erhalten können. Allein aus Grimma hätten Bank-Mitarbeiter nach einer ersten Beratung in der schwer getroffenen Stadt 105 Anträge mitgebracht. Um die erwartete Antragsflut schnell bewältigen zu können, wurden 20 separate Arbeitsplätze in der Dresdner Zentrale eingerichtet. „Wir sind bereit“, sagte Weber. Dabei könne die Bank auch auf die Erfahrungen von 2002 zurückgreifen.

Nach der Jahrhundertflut von 2002 hatte die SAB rund 72 500 Hilfsanträge von Wohnungseigentümern und Unternehmen bearbeitet. Rund 1,4 Milliarden Euro wurden ausgezahlt. Die Förderbank hatte damals rund 300 Mitarbeiter befristet zusätzlich eingestellt. Über die Zahl der Anträge in diesem Jahr wolle er nicht spekulieren, sagte der Vorstandschef. Die beiden Fluten ließen sich ohnehin nicht vergleichen, zudem gebe es so kurz nach dem Ereignis noch keine Schadensbilanz.

Hochwasseropfer können sich an die Kundenzentren der SAB in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie an die Regionalbüros in Torgau, Görlitz, Plauen und Annaberg-Buchholz wenden. Zudem bietet die Bank zusätzliche Beratungen in Grimma (21. und 27. Juni), in Riesa (18. und 24. Juni), in Döbeln (17. und 26. Juni). in Meißen (19. und 25. Juni),  in Pirna (20. Juni) sowie Bad Schandau (28. Juni) an.

dpa

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