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Dresden
2002 flutete die Weißeritz den Dresdner Hauptbahnhof.

1893 wurde Dresdens zweitgrößter Fluss, die Weißeritz, im Südwesten der Stadt zwischen Löbtauer und Freiberger Straße nach Westen verlegt, um im Zentrum Platz für die Ansiedlung neuer Industrien und Gewerbe zu schaffen.

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Auch in Tschechien hatte das Hochwasser 2002 gewütet.

Monsunartige Regenfälle machen aus Tschechien Mitte August 2002 buchstäblich eine voll laufende Wanne. „Wir sind eigentlich eine große Ebene, die von Bergen umschlossen ist“, sagt Tschechiens Präsident Václav Havel.

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Das Krankenhaus Dresden-Friedruichstadt musste 2002 als erste Klinik komplett evakuiert werden.

In der Nacht vom 12. auf den 13. August überflutete das Wasser der Weißeritz das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. Über 900 Patienten wurden noch im Morgengrauen in einer Mammutaktion von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Mitarbeitern evakuiert.

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Auch der Lokschuppen des Eisenbahnmuseums war Opfer der Weißeritz geworden.

Der Euphorie eines toll besuchten Dampflokfestes Mitte Mai 2002 folgte der reißende Strom der Weißeritz ins Eisenbahnmuseum an der Zwickauer Straße. Dessen Vorsitzender Jörg Baumgärtel wird die Tage nicht vergessen: „Zuerst ging mein Arbeitsplatz bei der Deutschen Bahn auf der Bernhardstraße im wahrsten Sinne des Wortes den Bach hinunter, es gibt ihn seither nicht mehr“, erzählt er.

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Pfarrer Bernd Oehler aus Meißen

Meißen. Dieser unablässige Starkregen war ungewöhnlich. Schon an jenem 11. August vor zehn Jahren ging der nieder. An den Sonntagsgottesdienst erinnert sich Bernd Oehler, Pfarrer der evangelischen St.

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Wie in einem großen See war die Semperoper vom Wasser eingeschlossen.

Die Flut von 2002 war die größte Katastrophe, die Sachsen in der Nachkriegszeit erlebt hat. Verzweifelt versuchten Tausende, Hab und Gut zu retten. Betroffen waren auch die Kultureinrichtungen im Freistaat.

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Die Flut zerstörte in der Semperoper unter anderem viele Musikinstrumente.

2002 gingen die Bilder der Zerstörung durch die „Jahrhundertflut“ in Dresden um die Welt. Ganz Deutschland und Tausende von Menschen weltweit nahmen Anteil am Schicksal Dresdens.

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Kai Schulz, Sprecher der Stadt Dresden

Mit den Fluten von Weißeritz und Elbe, kam auch die Medien-Schwemme nach Sachsen. Millionenfach gingen die Bilder vom zerstörten Dresdner Hauptbahnhof oder der Semperoper umgeben von Wasser um die Welt.

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Hans-Ulrich Sieber, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung.

Bis zu 1,5 Milliarden Euro wurden bislang in die Beseitigung der Flutschäden sowie die Verbesserung des Hochwasserschutz investiert. Es sind allerdings noch einmal rund eine Milliarde Euro nötig, um das im Zuge der Jahrhundertflut 2002 erarbeitete Hochwasserschutzprogramm umzusetzen, berichtet Hans-Ulrich Sieber, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung, im DNN-Interview.

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3,10 Meter stand die Elbe im mittelalterlichen Fischerhaus von Hartwig Seiche.

Wir sitzen mitten im Grünen bei Hartwig Seiche auf der Gartenbank. Er wohnt seit vielen Jahren an der Zschierener Elbstraße in einem mittelalterlichen Fischerhaus.

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Spielende kinder im Dresdner Koitzschgraben.

Während die Behörden in den Monaten unmittelbar nach dem Jahrhundert-Hochwasser 2002 auf Anweisung der Landesregierung die Hilfsgelder, um die unmittelbaren Flutschäden zu beseitigen, noch recht rasch und unbürokratisch verteilten, entwickelte sich das folgende Flutschutz-Programm zu einem oft komplizierten Abstimmungs-Marathon zwischen den Ämtern von Land und Kommunen sowie Bürgern und anderen Anrainern.

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2002 stand die Dresdner Uniklinik nahezu "in" der Elbe.

Im August 2002 wuchsen viele Menschen über sich hinaus und wurden zu Helden. Zwei Männer bewiesen besonderen Mut: Prof. Gerhard Ehninger, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am Uniklinikum, und Heinrich Hofmeister, Ehrenwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr des Dörfchens Welmbüttel in Schleswig-Holstein.

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