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100. Katholikentag in Leipzig: Der Countdown hat begonnen

Über 30.000 Teilnehmer 100. Katholikentag in Leipzig: Der Countdown hat begonnen

Auf das 25. Wave-Gotik-Treffen folgt mit dem 100. Katholikentag direkt das nächste Großereignis in Leipzig. Am Donnerstag beginnt der Aufbau der Bühnen in der Stadt. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verspricht sich spannende Diskussionen von den Veranstaltungen.

In einer Woche beginnt der Katholikentag in Leipzig

Quelle: epd

Leipzig. Nach dem erfolgreichen 25. Wave-Gotik-Treffen steht Leipzig das nächste Großereignis bevor: Vom 25. bis 29. Mai findet der 100. Katholikentag statt. Ab Donnerstag soll in Innenstadt das erste Veranstaltungsequipment aufgebaut werden; ab Mittwoch nächster Woche rücken dann die reichlich 30.000 Dauergäste an. „Wir rechnen dann noch täglich mit 5000 bis 10.000 Tagesgästen“, sagte Katrin Schomaker vom Organisationsstab am Dienstag. Auch die Leipziger seien bei den rund 1200 Einzelveranstaltungen gern gesehen.

„Wir fühlen uns willkommen in dieser Stadt“, unterstrich Martin Stauch diese Offerte an die Leipziger. „Wir werden uns nicht wie hinter Kirchenmauern verstecken.“ Gleichzeitig bekräftigte der Geschäftsführer des 100. Katholikentages, dass die Innenstadt für das Großereignis nicht komplett abgesperrt wird. Besucher der Geschäfte in der City könnten weiterhin die Tiefgaragen und Parkhäuser ansteuern – die Tiefgarage unter dem Augustusplatz aber nur noch von der seitlichen Zufahrt. Denn die Hauptzufahrt über den Augustusplatz ist unpassierbar, weil für das Ereignis die Mittelfahrstreifen des Platzes und die benachbarte Goethestraße gesperrt werden; ähnlich wie alle anderen großen Plätze in der City. So finden auf dem Augustusplatz die beiden großen Gottesdienste an Fronleichnam, 26. Mai, und der Hauptgottesdienst am 29. Mai statt; ebenso das große Konzert mit den Wise Guys. Eine etwas kleinere, aber immer noch große Bühne wird auf dem Markt aufgebaut, weitere entstehen auf dem Burgplatz, dem Areal an der Moritzbastei und dem Kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz. Diese Bühnen werden von Donnerstag bis Samstag bespielt.

In Holzhausen ist das Logistikzentrum für die Veranstaltungen des Katholikentags eingerichtet worden

In Holzhausen ist das Logistikzentrum für die Veranstaltungen des Katholikentags eingerichtet worden

Quelle: Wolfgang Zeyen

Das Logistikzentrum des Katholikentages – der zentralen Umschlagplatz für Lieferungen von und zu den Veranstaltungsstätten – steht bereits in Holzhausen und ist arbeitsbereit. Morgen rollen dann in und um die City die ersten Sattelschlepper an, damit der Aufbau des Equipments starten kann. „Dann werden nach und nach bis zum 25. Mai die letzten Informationsstände, Zelte, WC-Container, Sanitätsstationen und weiteren Aufbauten fertiggestellt“, skizzierte Stauch den geplanten Countdown. Dabei lasse es sich leider nicht vermeiden, dass auch mal zu später Stunde um- oder abgebaut wird. „Wir versuchen, aller Arbeiten so verträglich wie möglich zu gestalten“, kündigte er an. „Wir sind zu Gast in dieser so lebendigen Stadt und wollen alles dafür tun, dass der Katholikentag von den Leipzigern als Bereicherung empfunden wird.“

Dies gelte insbesondere auch für die Auftaktveranstaltung am 25. Mai, bei der auch mit den Stadtbewohnern ein großer „Abend der Begegnung“ gefeiert wird. Am 28. Mai findet von 19 bis 22 Uhr ein Abend unter dem Motto „Danke, Leipzig“ statt, mit dem sich die Kirchentagteilnehmer von den Leipzigern verabschieden wollen.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) rief am Dienstag die Messestädter auf, sich rege am Katholikentag zu beteiligen. „Diese Veranstaltung bietet uns die Möglichkeit, die brennenden Themen unserer Zeit auf hohem Niveau zu diskutieren“, erklärte er. Das Ereignis biete beispielsweise Gelegenheit zu spannenden Diskussionen über Wertmaßstäbe, über die Bedeutung von Spiritualität, über die Flüchtlingsfrage und darüber, wo sich unsere Gesellschaft hinbewegt. Auch vor diesem Hintergrund sei der Zuschuss von einer Millionen Euro, mit dem die Stadt den Kirchentag unterstützt, gut angelegtes Geld. Darüber hinaus sei zu erwarten, dass dieses Geld „nicht nur zurückfließt, sondern multipliziert zurückfließt“, so Jung.

Andreas Tappert

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