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Legida und Proteste
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Ticker-Rückblick: Wieder rund 400 bei Legida - rechtsextreme Redner

Demo in Leipzig Ticker-Rückblick: Wieder rund 400 bei Legida - rechtsextreme Redner

Nach einigen Wochen Pause hat am Montagabend erneut eine Demonstration des fremdenfeindlichen Bündnis Legida Teile der Innenstadt lahmgelegt. Die Route führte erstmals über den nördlichen Ring. Legida wurde wieder von Gegenprotesten begleitet.

Legida-Kundgebung am 15. Juni auf dem Richard-Wagner-Platz.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig . Begleitet vom Protest mehrerer hundert Gegendemonstranten hat das fremdenfeindliche Bündnis Legida am Montagabend auf dem nörlichen Ring in Leipzig demonstriert. Etwa 400 Teilnehmer liefen vom Richard-Wagner-Platz auf dem inneren Tröndlinring bis zur Goethestraße und zurück. Die Veranstalter hatten rund 1000 Personen angemeldet.

++ 22.10 Uhr ++ Laut Polizei gab es am Abend keine gewalttätigen Übergriffe zwischen den beiden Lagern. Es sei bei verbalen Auseinandersetzungen geblieben, sagte Sprecher Andreas Loepki auf Anfrage von LVZ.de. Die Beamten schätzen, dass sowohl an Legida, als auch an den Gegenveranstaltungen jeweils rund 400 Personen teilgenommen haben. Die Polizei war mit rund 1000 Einsatzkräften vor Ort.

Legida demonstreiert am 15. Juni zum ersten Mal zwischen Richard-Wagner-Platz uns Goethestraße. Der Gegenprotest sammelte sich zunächst an der Hainspitze. Bilder: Dirk Knofe

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++ 21.04 Uhr ++ Die Legida-Kundgebung löst sich auf, auch NoLegida beendet seinen Protest.

++ 20.57 Uhr ++ Bei Pegida in Dresden haben heute wieder rund 1600 Personen demonstriert. Am Rande attackierten einige Teilnehmer mehrere Gegendemonstranten und einen Reporter der Dresdner Neuesten Nachrichten. Die Dresdner Polizei war lediglich mit 71 Beamten im Einsatz. Bei der Veranstaltung kündigte Anführer Lutz Bachmann an, Pegida wolle einen "parlamentarischen Arm" entwickeln.

++ 20.50 Uhr ++ Legida hat Teilnehmer unterschiedlichen Alters angezogen. Neben einigen Senioren und Herren mittlerer Jahrgänge waren auch viele durchtrainierte junge Männer dabei, viele davon in Kleidung der Marke "Thor Steinar".

++ 20.44 Uhr ++ Der Redner der Identären lässt seiem unverholen rechtsextremen Gedankengut freien Lauf. Angeblich würde die deutsche Bevölkerung durch fremde Einwanderer ersetzt.

++ 20.37 Uhr ++ Jetzt darf bei Legida ein Redner der Identitären Bewegung sprechen. Aus dem Publikum erschallen die altbekannten "Lügenpresse"-Rufe.

++ 20.36 Uhr ++ Nach Einschätzungen von Beobachtern haben heute etwa 350 bis 400 Personen an der Legida-Demonstration teilgenommen. Nach Angaben von Polizeisprecherin Maria Braunsdorf kam es bislang zu keinen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Lagern. Kurzzeitig hätten Gegendemonstranten eine Straßenbahn behindert.

++ 20.30 Uhr ++ Die Teilnehmer von Legida und Nolegida sind wieder am Richard-Wagner-Platz angekommen.

++ 20.21 Uhr ++ Am Hallischen Tor hat die Polizei alle Durchgänge für Gegendemonstranten abgesperrt.

++ 20.15 Uhr ++ Legida hat die Goethestraße erreicht und läuft auf der Richard-Wagner-Straße zurück. Der Gegenprotest aus der Nikolaistraße ist ohrenbetäubend.

++ 20.07 Uhr ++ Auch die Nikolaistraße wird von der Polizei abgesperrt.

20 Uhr: Die Legida-Demonstration auf dem Weg in Richtung Hauptbahnhof.

20 Uhr: Die Legida-Demonstration auf dem Weg in Richtung Hauptbahnhof.

Quelle: lvz.de

++ 20.02 Uhr ++ Die Polizei trennt beide Lager. Am Hallischen Tor und entlang des Brühls sind starke Polizeikräfte aufgezogen. Protest gegen Legida ist nur an einzelnen Stellen in Hör- und Sichtweite möglich.

++ 19.55 Uhr ++ Legida startet die Demonstration. Zu sehen sind diesmal auch die gelb-schwarzen Fahnen der neurechten, sogenannten Identitären Bewegung.

++ 19.50 Uhr ++ Eine kleine Gruppe protestiert sehr lautstark am Ring. "Haut ab" und "Kein Mensch ist illegal" lauten die Parolen. Am Rande hält sich auch Juliane Nagel auf. Einzelne Demonstranten nutzen die Haltestelle Goerdelerring als Plattform für Protest. Auf der Legida-Bühne greift ein Redner verbal die Bundesregierung an. Die Bahnen am Goerdelerring fahren noch.

19.50 Uhr: Lautstarker Protest gegen Legida am Ring.

19.50 Uhr: Lautstarker Protest gegen Legida am Ring.

Quelle: lvz.de

++ 19.29 Uhr ++ Die Polizei sperrt den Ring für die Demonstrationsroute von Legida.

18.58 Uhr: Protest von Nolegida nahe des Richard-Wagner-Platzes.

18.58 Uhr: Protest von Nolegida nahe des Richard-Wagner-Platzes.

Quelle: lvz.de

++ 19.27 Uhr ++ Die Redner von Leipzig nimmt Platz, die zuvor gegen Rassismus Stellung bezogen haben, machen jetzt lautstarken Protest.

++ 19.20 Uhr ++ Markus Johnke eröffnet die Demonstration von Legida. Erster Redner ist Silvio Rösler, der die Führung der Islamfeinde an Johnke abgegeben hat. Rösler preist die deutsche Nation und fordert Juliane Nagel auf, ein normales Gespräch zu suchen. Die Gegendemonstranten antworten mit einem Pfeifkonzert.

++ 19.06 Uhr ++ Legida beginnt seine Versammlung. Man singt zum Playback vom Band "Wir sind das Volk" im Schlagerstil.

19.08 Uhr: Legida beginnt seine Versammlung.

Quelle:

++ 18.58 Uhr ++ NoLegida ist bis an den abgesperrten Platz herangerückt. Unter den Demonstranten sind Jürgen Kasek (Bündnis90/ Die Grünen) und Thomas "Kuno Kumbernuß (Die Partei). Die Satiriker halten Schilder mit der Parole "Bier statt Idiotismus" in die Luft. Die Versammlungsleitung verliest die Auflagen.

++ 18.46 Uhr ++ Der Richerd-Wagner-Platz wird weiter abgeriegelt, bevor Gegendemonstranten auf die Fläche gelangen können.

Der Richard-Wagner-Platz wird an der Ecke Richard-Wagner-Straße abgeriegelt.

Quelle: LVZ

++ 18.38 Uhr ++ Der Eingang zu den Höfen am Brühl am Richard-Wagner-Platz ist mittlerweile geschlossen. Die Polizei schickt Kunden und Besucher zu den anderen Zugängen.

++ 18.26 Uhr ++ Die Aktivisten von Leipzig nimmt Platz teilen an der Hainspitze mit, der Gegenprotest gegen Legida darf in 15 Minuten näher an den Richard-Wagner-Platz herankommen. die Polizei baut dafür derzeit noch neue Absperrungen auf.

18.31 Uhr: Die Polizei baut Absperrgitter am Richard-Wagner-Platz auf, um die Legidagegner näher an die Demonstration der Islamfeinde heranlassen zu können.

18.31 Uhr: Die Polizei baut Absperrgitter am Richard-Wagner-Platz auf, um die Legidagegner näher an die Demonstration der Islamfeinde heranlassen zu können.

Quelle: Dirk Knofe

++ 18.20 Uhr ++ Die Initiative Refugees Welcome warnt Gegendemonstranten über Twitter vor Polizeikontrollen rund um den Hauptbahnhof. Demnach würden ankommende Prostesteilnehmer am Schwanenteich südlich der Oper, am Willy-Brandt-Platz und in der Nordstraße kontrolliert.

++ 18.16 Uhr ++ Die Polizei hat den Auftaktort von Legida am Richard-Wagner-Platz wieder mit Polizeibussen abgeriegelt. Polizeipräsident Bernd Merbitz sagt: "Wir sind mit ausreichend Kräften vor Ort." Von Legida ist noch nichts zu sehen.

18.16 Uhr: Abgeriegelter Richard-Wagner Platz

18.16 Uhr: Abgeriegelter Richard-Wagner Platz

Quelle: lvz.de

++ 18.10 Uhr ++ Die Legida-Gegner sammeln sich derzeit an der Hainspitze in der Innenstadt. Polizisten verhindern, dass sie näher an den Richard-Wagner-Plazu gelangen, wo Legida in 45 Minuten seine Versammlung beginnen will, Das Bündnis "Leipzig nimmt Platz" verhandelt mit der Einsatzleitung, um den Protest näher an Legida heranzutragen.

NoLegida an der Hainspitze

NoLegida an der Hainspitze

Quelle: Dirk Knofe

++ 17.11 Uhr ++ Extremismus-Forscher Oliver Decker gegenüber LVZ.de: Widerstand gegen Legida ist hilfreich.

++ 16.30 Uhr ++ Die Demonstration von Legida soll heute an der nördlichen Seite der Shoppingmall Höfe am Brühl entlangführen. Der Einkaufstempel soll wegen der Veranstaltung nicht geschlossen werden, teilte das Center Management auf Anfrage von LVZ.de mit. Allerdings werde der Wachschutz verstärkt.


++ 15.00 Uhr ++ Das Aktionsbündnis "Leipzig nimmt Platz" hat Protest in Sicht- und Hörweit angekündigt. Angemeldet ist eine Kundgebung am nördlichen Ende der Hainstraße, an der Einmündung zum Brühl. Zwischen 17 und 21 Uhr rechnen die Veranstalter mit rund 200 Teilnehmern. Es gelte, weiter klare Kante gegen das menschenfeindliche Weltbild von Legida zu zeigen, das ein solidarisches Miteinander ablehne, so Bündnis-Sprecherin und Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel. Insgesamt sind drei Gegen-Veranstaltungen offiziell angemeldet. Bei den vergangenen Legida-Aufzügen versuchten Gegendemonstranten aber immer, in Hörweite dem nationalistischen Aufmarsch lautstarken Protest entgegenzusetzen.

Die Stadt Leipzig geht davon aus, dass ab 18 Uhr im Bereich des Innenstadtrings mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen ist. Infos zum ÖPNV unter www.lvb.de.

Gegenveranstaltungen zu Legida im Überblick:

17-21 Uhr, Hainstraße/Ecke Brühl, "Leipzig nimmt Platz" - Gegen Neurechte und Verschwörungstheorien, 200 Teilnehmer

18-20 Uhr, Augustusplatz (Gewandhausseite), Friedenswache Leipzig, 20 Teilnehmer

19-21 Uhr, Nikolaikirchhof, Bündnis 8. Mai, Willkommen in Leipzig - eine weltoffene Stadt der Vielfalt, 30 Teilnehmer

Legida-Route am 15. Juni:

Richard-Wagner-Platz → Tröndlinring (Innenring) → Willy-Brandt-Platz (Innenring) → Goethestraße → Richard-Wagner-Straße → Am Hallischen Tor → Tröndlinring (Innenring) → Richard-Wagner-Platz.

Richard-Wagner-Platz Leipzig 51.343596 12.371852
Richard-Wagner-Platz Leipzig
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Fremdenfeindliche Demonstration
Zuletzt kamen nur rund 400 Teilnehmer zu Legida (Archivbild)

Das fremden- und islamfeindliche Bündnis Legida will am kommenden Montag zum 14. Mal in Leipzig demonstrieren. Das Ordnungsamt hat am Freitag die Route für den Aufzug mitgeteilt, zu dem auch Pegida-Gründer Lutz Bachmann aufruft. Auch der Widerstand der Gegner formiert sich.

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