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Legida und Proteste
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Legida und Gegendemo auf dem Ring - Blockade wird aufgelöst

Demonstrationen Legida und Gegendemo auf dem Ring - Blockade wird aufgelöst

Am Montagabend durften erstmals sowohl Legida als auch die Demonstrationszüge der Gegendemonstranten annähernd gleichzeitig über den Innenstadtring laufen. Abgesehen von einer Sitzblockade an dere Otto-Schill-Straße gab es keine Vorkommnisse. Die Polizei erhielt sogar Applaus.

Legida-Aufmarsch am 4. April in Leipzig.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Am Montagabend durften erstmals sowohl Legida als auch die Demonstrationszüge der Gegendemonstranten annähernd gleichzeitig über den Innenstadtring laufen. Die etwa 650 bis 750 Teilnehmer von „Leipzig nimmt Platz“ trafen sich am Augustusplatz, um anschließend über Roßplatz, westlichen Ring und Fleischergasse zum Richard-Wagner-Platz zu ziehen. Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz sprach am Nachmittag davon, dass man dadurch andere Möglichkeiten des Protests zulassen wolle.

Legida startete etwas später und lief die gewohnte Runde vom Wagner-Platz über den Dittrichring. Wegen einer Sitzblockade an der Otto-Schill-Straße musste die Polizei den Zug der 300 bis 350 Legida-Anhänger an der Gruppe vorbei bis zum Stadthaus führen. Im Vorfeld der Demos sorgten mehrere Meldungen in den sozialen Medien für Unruhe. In Gohlis würde es brennen, so der Tenor. Die Leipziger Polizei widersprach diesen Gerüchten umgehend.

Die Ordnungsbehörden genehmigten einen Teil der Blockade als Spontandemonstration. Die auf dem äußeren Ring verharrenden Blockierer wurden jedoch zum Räumen aufgefordert und später von der Polizei eingekesselt. Dabei soll es zu Rangeleien gekommen sein. Im Laufe des Abends zog eine weitere Spontandemo zum Kessel. Die Beamten holten kleinere Gruppen der Blockierer zur Identitätsfeststellung heraus. Es blieb weiter friedlich. Als die Polizisten ihre Helme abnahmen, brandete sogar Applaus seitens der Demonstranten auf.

„Legida“ demonstriert am Montagabend erneut auf dem westlichen Innenstadtring. Gegen den rechten Aufmarsch engagieren sich verschiedenen Leipziger Initiativen. Erstmals dürfen diese auch über den westlichen Ring laufen.

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Das Legida-Lager war im Vergleich zu vorangegangenen Demonstrationen leicht geschrumpft. Auffällig war, dass am Montag überwiegend ältere Teilnehmer den Weg vor die Bühne auf dem Richard-Wagner-Platz fanden. Inhaltlich ging es um die Vorfälle von Zwickau und dem AfD-Parteitag in Stuttgart. SPD- und Linken-Politiker wurden von einem Legida-Redner zum Sprechen auf der Bühne eingeladen. Wann es eine nächste Legida-Demonstration geben soll, ist allerdings unklar. Im Gegensatz zu bisherigen Veranstaltungen wurde kein neuer Termin bekanntgegeben.

Die Ereignisse des Abends im Überblick

++23.28 Uhr ++ Die Polizei meldet: Alle Demos sind beendet.

++ 22.42 Uhr ++ Noch etwa 20 bis 25 Menschen befinden sich im Kessel. Die Polizei arbeitet immer Grüppchen von drei Personen ab. Die Stimmung ist entspannt, es läuft Musik. Ursprünglich haben sich zwischen 50 bis 80 Personen an der Blockade beteiligt.

++ 22.14 Uhr ++ Unmut unter den Festgesetzten im Kessel. Man möchte kein "Kumbaya" mehr hören. Nun sollen Musikwünsche per Twitter gesandt werden.

++ 22.05 Uhr ++ Durchsage am Dittrichring: Die angemeldete Spontandemo darf solange bleiben, bis der Kessel mit den Blockierern vollständig geräumt wurde.

++ 21.55 Uhr ++ An der Spontandemo bei der Sitzblockade brandet Applaus auf, als die Polizisten ihre Helme abnehmen. Es bleibt ruhig und ein friedliches Ende der Aktion deutet sich an.

++ 21.46 Uhr ++ Bei Legida wird die Nationalhymne gesungen, danach wird Schluss sein. Ein neuer Termin ist nicht verkündet worden.

++ 21.43 Uhr ++ Grünen-Landeschef Jürgen Kasek fordert, dass die Polizei die Demonstranten ohne Identitätsfeststellung gehen lässt: "das sind Menschen, die für die Demokratie einstehen." Und weiter: "Liebe Stadt, das muss doch nicht sein."

++ 21.39 Uhr ++ Auf der Legida-Bühne spricht nun Sandro Oschkinat vom "Spektrum aufrechte Demokraten aus Mockrehna". Er lädt Linke und SPD dazu ein, vor den Legida-Anhängern zu sprechen.

++ 21.35 Uhr ++ "Durchgezählt" hat auch Legida durchgezählt. 300 bis 350 Teilnehmer waren es am Montag. Bei der Gegendemonstration waren es zwischen 650 bis 750.

++ 21.32 Uhr ++ Die Spontandemo nähert sich der Sitzblockade. Es ertönen "Lasst die Leute raus!"-Rufe.

++ 21.25 Uhr ++ Einzelne Grüppchen werden aus dem Kessel geholt, die Polizei stellt die Identität der Blockierenden fest. Die Lage ist aber ruhig.

++ 21.17 Uhr ++ Am Polizeikessel auf dem Dittrichring soll es eine Spontandemo geben. Unterdessen will die Polizei die Identität der Blockierer feststellen. Die Beamten haben das Grüppchen eingekesselt.

++ 21.16 Uhr ++ Legida-Redner Nicos Chawales arbeitet sich nun auf der Bühne wieder an den Protesten zum Stuttgarter AfD-Parteitag ab. In Zwickau sei es hingegen Friedlich geblieben. Die Ausschreitungen von Plauen – die auch von rechter Seite ausgingen, spricht er nicht an. Dafür: „Gewalt gegen einen Vertreter des Staates […] ist nicht akzeptabel.“ Und kurz darauf werden linke Gegendemonstranten durch Chawales als "rot-lackierte SA-Horden" beschimpft.

++ 21.09 Uhr ++ Ältere Legida-Anhänger rufen "Danke Polizei", jungen rufen "Warum bedankt ihr Euch, die stūtzen das BRD-System?"

++ 21.07 Uhr ++ Legida ist mit etwa 300 Menschen zurück am Richard-Wagner-Platz. Bei den Blockierern an der Otto-Schill-Straße fährt die Kamera einen Scheinwerferwagen auf.

++ 21.03 Uhr ++ Ein Demosprecher erklärte via Lautschprecher, Blockierer sollen von der Polizei geschlagen worden sein.

++ 20.52 Uhr ++ Legida ist an der Thomaskirche. Die Polizei hat sie an der Blockade vorbeigeleitet. Beim Passieren der Gegendemo kam es zu den üblichen Wortgefechten. Bei der Blockade soll es zu Rangeleien zwischen Blockierern und Polizei gekommen sein. Angeblich soll Pfefferspray eingesetzt worden sein.

++ 20.45 Uhr ++ Auf der Innenseite des Rings darf NoLegida protestieren, die äußere Bahn soll geräumt werden, fordert die Polizei. Legida macht nun Kehrt und kommt zurück.

++ 20.39 Uhr ++ Der Zug der Legida-Anhänger wird an den Gegendemos in Höhe der Ratsfreischulstraße vorbeigeleitet und läuft nun am Standesamt in Richtung Stadthaus vorbei.

++ 20.30 Uhr ++ Etwa 50 bis 70 Menschen blockieren den Legida-Zug. Gegenüber den Polizisten rufen sie: „Wo wart ihr in Heidenau?“ Die Ordnungshüter betrachten die Blockade als Ordnungswidrigkeit und machen sich bereit, die Identität der Teilnehmer festzustellen.

++ 20.28 Uhr ++ Die Sitzblockade ist von Polizisten und Polizeifahrzeugen eingekesselt. Beamte in Schutzmontur rücken an. An die Blockierer ergehen weiter Aufforderungen zur Räumung.

++ 20.24 Uhr ++ Vor der Sitzblockade muss Legida stoppen. Die Polizei fordert ein weiteres Mal zum Räumen der Blockade auf, oder dazu auf den inneren Ring zu wechseln.

++ 20.22 Uhr ++ Der innere Ring gehört der Gegendemo, auf dem äußeren läuft Legida.

++ 20.15 Uhr ++ Die Polizei fordert die Teilenehmer der Sitzblockade auf, die zweite Spur des Ringes zu räumen. Gleich müsste Legida an der Blockade ankommen.

++ 20.10 Uhr ++ Legida begibt sich auf den Ring.

++ 20.05 Uhr ++ Eine Fahrspur des Rings ist als Versammlung bestätigt. Damit kann die Sitzblockade bleiben. Legida wird daran vorbeigeleitet.

++ 20.00 Uhr ++ Legida läuft noch nicht los. Offenbar wird wegen der geringen Teilnehmerzahl über eine Alternativ-Route verhandelt.

++ 19.57 Uhr ++ Auf dem Ring an der Otto-Schill-Straße sitzt noch immer das Grüppchen. Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel verhandelt mit dem Ordnungsamt, ob die Sitzdemo als Spontandemonstration angemeldet werden kann.

++ 19.55 Uhr ++ Nachdem sich der Legida-Redner „Der Lange“ noch am Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz abgearbeitet hat, dieser solle als OAZ-Chef stärker gegen linke Gewalt vorgehen –, geht es bei Legida auf die Straße.

++ 19.50 Uhr ++ Sanitäter müssen zur NoLegida-Demo. Ein Angetrunkener braucht Hilfe.

++ 19.45 Uhr ++ An der Kreuzung zur Gottschedstraße gibt es eine bunte Zwischenkundgebung mit Ballons. Die Teilnehmer setzen sich für eine solidarische Gesellschaft ein.

++ 19.38 Uhr ++ Bei Legida wird der Verfassungsschutzbericht durch den „Langen“ thematisiert: Leipzig sei eine Hochburg des Linksextremismus. „Pfui!“-Rufe aus dem Publikum. Anschließend gibt es „Jung muss weg!“-Rufe. Die Eisenbahnstraße solle in Burkhard-Jung-Chaussee umbenannt werden.

++ 19.32 Uhr ++ "Durchgezählt" hat die Gegendemo durchgezählt: Etwa 650 bis 750 Menschen sollen es sein.

++ 19.30 Uhr ++ Legida-Anhänger skandieren "Volksverräter" als es um Maas und seinen Auftritt in Zwickau geht. Der Justizminister wurde am Sonntag von Rechten niedergeschrien.

++ 19.29 Uhr ++ Offenbar soll die Sitzblockade vom Rest getrennt werden. „Leipzig nimmt Platz“ zieht auf dem Ring weiter.

++ 19.26 Uhr ++ Bei Legida-Redner "Nikos" geht es um die Demonstrationen am Wochenende, die „weitgehend friedlich“ geblieben sein. Der Redner geht auf Stuttgart und Zwickau, ein. Vergisst aber Plauen.

++ 19.20 Uhr ++ Bei Legida hat sich die Zusammensetzung des Publikums wahrnehmbar verändert. Vor der Bühne drängen sich überwiegend Menschen reiferen Alters. Anhänger, die man der Hooligan- oder rechtsextremen Szene zuordnen könnte sind kaum zu sehen. Auf dem Richard-Wagner-Platz soll es bald mit der Auftaktkundgebung losgehen.

++ 19.14 Uhr ++ Der Versammlungsleiter erklärt der Sitzblockade, dass man versucht mit dem Ordnungsamt zu klären, wie es weiter geht. An Demonstranten und auch Polizei gerichtet: „Bleibt entspannt.“

++ 19.12 Uhr ++ Auf dem Ring gibt es eine erste Sitzblockade mit Rangeleien in Höhe der Otto-Schill-Straße, berichten unsere Reporter vor Ort. Wer blockiert werden soll ist noch unklar, denn bei Legida verzögert sich der Beginn. Es werden Ordner gesucht. Es scheinen deutlich weniger Teilnehmer als bei den letzten Veranstaltungen zu sein, auch weniger Fahnen und Plakate.

++ 19.08 Uhr ++ Die Polizei bestätigt auch via Twitter: Gohlis steht nicht in Flammen.

++ 19.01 Uhr ++ Bei Legida genießen die Teilnehmer die Sonne. Noch sieht es auf dem Richard-Wagner-Platz recht leer aus. Etwa 300 Anhänger versammeln sich vor der Bühne.

++ 18.55 Uhr ++ Über Twitter werden derzeit Botschaften verbreitet wie „Gohlis brennt!“ und „Burschis [Burschenschafter Anm. d. R.] lebendig verbrannt.“ Polizeisprecherin Katharina Geyer bestätigte gegenüber LVZ.de, dass an diesen Nachrichten nichts dran sei. „Da wird sich gerade gegenseitig hochgeschaukelt.“ Die Demo-Route von „A Monday without you“ verlief nicht entlang des Burschenschaftshauses.

++ 18.52 Uhr ++ "Leipzig nimmt Platz" läuft los.

++ 18.40 Uhr ++ Etwa 80 Legida-Teilnehmer versammeln sich vor dem Hauptbahnhof. Das fremdenfeindliche Bündnis überträgt die Kundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz wie gehabt auch via Youtube.

++ 18.36 Uhr ++ Jürgen Kasek erklärt an die Polizei gewandt: „Wir demonstrieren nicht gegen Euch, sondern gegen die fremdenfeindliche Legida. Bitte schützt unsere Demo und fangt nicht mit Repressalien gegen uns an.“ Sehr viel Applaus auf dem Augustusplatz.

++ 18.31 Uhr ++ Auf dem Augustusplatz spricht Erik Wolf vom DGB: „Eure Demos sind für Leipzig unfassbar nötig und hilfreich.“ Weder AfD noch Legida würden sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Die Gewerkschaften müssten die Zukunftsängste der Leute ernst nehmen, sagt er. Zum Abschluss äußert er den Wunsch, mehr Gewerkschafter mit NoLegida zusammenzubringen.

++ 18.27 Uhr ++ Auf der Antifa-Demo sind nach eigenen Angaben 70 bis 80 Leute durch Gohlis gelaufen. Dabei passierte die Gruppe unter anderem den Bauplatz der künftigen Leipziger Moschee.

++ 18.22 Uhr ++ Während es in Leipzig bislang ruhig und friedlich ist, fasst Sachsens Grünenchef Jürgen Kasek die Ereignisse vom 1. Mai in Plauen zusammen. Der Anwalt war am Sonntag selbst vor Ort und sagte gegenüber LVZ.de: „Ich bin sauer über die neue Gewalteskalation in Plauen. Rechte Demos wie in Plauen und Zwickau sind verfassungsfeindliche Veranstaltungen.“ Anschließend verkündet Kasek den Demoteilnehmern Route und Auflagen und mahnt zur Aufmerksamkeit: „Mitschreiben! Wir schreiben später darüber einen Test.“

++ 18.09 Uhr ++ Ein gelöster Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz erklärt die veränderten Demo-Routen gegenüber LVZ.de: „Ich will das nicht als Experiment bezeichnen. Es geht darum, auch mal andere Möglichkeiten des Protests zuzulassen. Heute Abend sind wir schlauer.“

++ 18.01 Uhr ++ Vor der Thomaskirche wird es gerade bunt: Die Ballonkette gegen Legida wird vorbereitet. Auf dem Augustusplatz versammeln sich derweil 250 Menschen. Die Stimmung ist entspannt und locker.

++ 17.55 Uhr ++ Die Uni Leipzig positioniert sich gegen Fremdenfeindlichkeit.

Uni positioniert sich gegen rechts

Uni positioniert sich gegen rechts

Quelle:

++ 17.52 Uhr ++ Bei Legida wird die Bühne aufgebaut. Für die Anhänger ist ein kleiner Imbiss vorbereitet worden.

++ 17.49 Uhr ++ Noch ist es ruhig in der Stadt. Auf dem Augustusplatz, auf welchem die „Leipzig nimmt Platz“-Demo heute beginnt, soll die Polizei einen ersten Demonstranten zu Identitätsfeststellung herausgezogen haben.

++ 17.23 Uhr ++ Während in Gohlis die Antifa zur Auftaktkundgebung unter dem Motto: "A monday without you" schreitet, wird auf dem Augustusplatz noch gearbeitet. Die Polizei bereitet sich darauf vor, beide Lager auf Distanz zu halten und hat dazu einiges an rollendem Material aufgefahren.

++ 17.21 Uhr ++ Die Antifa-Demonstration aus Richtung Gohlis ist mit etwa 50 Teilnehmern unterwegs ins Stadtzentrum.

++ 17.12 Uhr ++ Die Jusos Leipzig sehen in der erneuten „gemeinsamen Anreise“ der Legidisten eine unangemeldete Demonstration. In Richtung Polizei und Stadtverwaltung fordert man, diese regelmäßig stattfindenden Aufzüge zu unterbinden.

++ 17.05 Uhr ++ Bevor es bei Legida losgeht, sammeln sich Teile der Anhängerschaft vor dem Leipziger Hauptbahnhof, um dann geschlossen zum Richard-Wagner-Platz zu laufen.

++ 14.12 Uhr ++ Den Aufruf zur Ballonkette gegen Legida von Ex-Pfarrer Christian Wolff unterstützen zahlreiche prominente Leipziger, darunter auch Michael Kölsch (Stiftung Friedliche Revolution), Christian Jürgens, (GRASSI Museum) Martin Kürschner (Rektor der Hochschule für Musik und Theater), DGB, Leipzig Courage!, Britta Taddiken und Martin Hundertmark (Pfarrer Thomaskirche) sowie diverse Politiker.

++ 14.05 Uhr ++ Vor ihrer Veranstaltung auf dem Richard-Wagner-Platz wollen sich die Legida -Anhänger für eine gemeinsame Anreise wieder im Hauptbahnhof treffen und gemeinsam zum Kundgebungsort laufen.

++ 13.50 Uhr ++ Legida-Tag bedeutet auch wieder erhebliche Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Ab 17 Uhr rollt es in Gohlis in Richtung Wilhelm-Liebknecht-Platz nur noch bedingt. Ab 18 Uhr ist vor allem der westliche Ring, zeitweise auch der südliche Ring betroffen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe wollen den Bahnverkehr so lange wie möglich aufrechterhalten und informieren unter www.l.de/v über die aktuelle Situation, heißt es.

Überblick: Angezeigte Demonstrationen am 2. Mai 2016

Legida : 19 bis 22 Uhr, Auftakt auf dem Richard-Wagner-Platz, anschließend über den Westring zum Stadthaus und wieder zurück zum Richard-Wagner-Platz, Motto: „Gemeinsam für Deutschland“

Luftballonkette von Willkommen in Leipzig : 18 bis 20 Uhr, soll sich von der Runden Ecke, über Westring bis zum Neuen Rathaus ziehen. Abschlusskundgebung an der Thomaskirche, Motto: „Leipzig bleibt bunt“

Demo  Antifa : 17 bis 19 Uhr, Auftakt Virchowstraße/Ecke Lützowstraße, anschließend über Georg-Schumann-Straße, Eutritzscher Straße bis zum Wilhelm-Liebknecht-Platz, Motto: „A Monday without you“

Demo Leipzig nimmt Platz : 18 bis 22 Uhr, Auftakt Augustusplatz, anschließend über Roßplatz, Westring und Große Fleischergasse zum Richard-Wagner-Platz, Motto: „Solidarität für soziale Gerechtigkeit"

Mahnwache Erich-Zeigner-Haus , 18 Uhr, Mahnwache am Stolperstein Dittrich-Ring 13

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