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Pegida-Untergang verschoben: Die Bewegung wächst minimal und rückt weiter nach rechts

Pegida-Untergang verschoben: Die Bewegung wächst minimal und rückt weiter nach rechts

Die Pegida-Bewegung, scheint ihre alte Stärke zurückzugewinnen. Das ist der Eindruck der nach der Demonstration in Dresden am Montag entstehen muss. Etwa fünf bis sechstausend Menschen standen laut ersten Schätzungen bei der Auftaktkundgebung auf dem Dresdner Neumarkt, auf der anschließenden Demo wirkte die Menge größer.

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Pegida-Demo am 23. Februar

Quelle: Hauke Heuer

Dresden. Die Polizei spricht von 4800 Teilnehmern.

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Dresden. Die Pegida-Bewegung, scheint ihre alte Stärke zurückzugewinnen. Das ist der Eindruck der nach der Demonstration in Dresden am Montag entstehen muss. Etwa fünf bis sechstausend Menschen standen laut ersten Schätzungen bei der Auftaktkundgebung auf dem Dresdner Neumarkt, auf der anschließenden Demo wirkte die Menge größer. Die Polizei spricht von 4800 Teilnehmern.

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Damit sind die Zahlen der Vorwoche, hier zählten die Beamten 4300 Personen, eingestellt. In der ersten Reihe mit dabei war wieder Lutz Bachmann, der alte und neue Kopf der Bewegung. Erst war er aufgrund eines Facebook-Fotos und beleidigenden Äußerungen über Flüchtlinge vom Vereinsvorsitz zurückgetreten. Jetzt hat er sein Amt wieder eingenommen. In seiner Auftaktrede am Montag ging er auf dieses „Bäumchen wechsel dich" Spiel nicht ein. Dafür hetzte er wie gewohnt gegen die Lügenpresse, die die Bewegung diffamiere und gegen die Politik, die ihren Aufgaben nicht nachkomme.

Die SPD bezeichnete er als „Scharia-Partei-Deutschlands" und deren Mitglieder als „Blockflöten. Auf dem Höhepunkt seiner Ausführungen kündigte er für Mittwoch die Veröffentlichung eines offenen Briefes an, den Islam-Verbände in Deutschland unterschreiben sollen, um sich von ISIS und Boko Haram zu distanzieren. Wie Pegida wirklich zum Islam steht und das die Bewegung nach der Aufspaltung einen großen Ausfallschritt an den Rechten Rand gemacht hat, zeigte sich einmal mehr durch die Auswahl der Gastredner. Der ehemalige Berliner CDU-Politiker René Stadtkewitz, eine der Führungsfiguren im Kampf gegen den Neubau von Moscheen in Berlin, beschrieb den Islam als eine per se terroristische und chauvinistische Religion. „Wir können den IS und Boko Haram besiegen, aber solange sich der Islam auf die gleichen Quellen beruft, werden solche Terrorgruppen immer wieder entstehen.

Schreibt euch meinetwegen einen neuen Koran – einen Koran 2.0", deklamierte der Rechtspopulist unter großem Beifall in die Menge. Auf dem Postplatz hatten sich die Pegida-Gegner zum mittlerweile fast schon traditionellen Postplatzkonzert versammelt. beteiligten sich an der Veranstaltung. Nachdem zahlreiche Dresdner Bands gespielt hatten, zog die Gegendemonstration über den Theaterplatz, die Augustusbrücke und die Hauptstraße bis zum Albertplatz in der Neustadt. Zu Zusammenstößen kam es nicht. Wie die Polizei mitteilt, sei alles ruhig geblieben. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass Pegida über die Wilsdruffer Straße, den Pirnaischen Platz, den Dr. Külz Ring und Altmarkt marschieren konnte, ohne mit einem Gegendemonstranten in Kontakt zu kommen.

Hauke Heuer

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