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Pegida in Dresden verliert weiter an Zulauf - Autos gehen in Flammen auf

Rechtes Bündnis Pegida in Dresden verliert weiter an Zulauf - Autos gehen in Flammen auf

Trotz gestiegener Temperaturen sinkt der Zustrom zu Pegida. Weniger als 4000 Menschen kamen am Montagabend zum sogenannten „Montagsspaziergang“ der Bewegung. Der Gegendemonstration, die auf dem Postplatz begann, schlossen sich nicht mehr als 250 Menschen an.

Ausgebrannte Autos am Rande einer Pegida-Demonstration am 25. Januar 2015.

Quelle: dpa

Trotz gestiegener Temperaturen sinkt der Zustrom zu Pegida. Weniger als 4000 Menschen kamen am Montagabend zum sogenannten „Montagsspaziergang“ der Bewegung. Der Gegendemonstration, die auf dem Postplatz begann, schlossen sich nicht mehr als 250 Menschen an. Als Pegida zum ersten Mal an der Gegendemo vorbei zog, wurde ein Rauchtopf gezündet, die Szenerie versank kurz im Nebel. Der Verursacher ist nicht endgültig bekannt. Ein DNN-Redakteur vor Ort meldete, der Rauchtopf sei von Seiten der Gegendemo geflogen, andere Augenzeugen teilten mit, er sei von Pegida gekommen. Dem widdersprach die Polizei am späten Abend.

Mehrere Autos brannten am Rande eines Pegida-Aufzugs am 25. Januar in Dresden. (Bilder: dpa)

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Auf einem Parkplatz nahe dem Kongresszentrum brannten parallel zur Pegida-Kundgebung insgeamt elf Fahrzeuge. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus, es soll sich weitgehend um Autos von Pegida-Teilnehmern gehandelt haben.

Gegen 20.20 Uhr kam es zudem auf der Prager Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren deutschen und ausländischen Personen. Einsatzkräfte stellten sechs deutsche Männer im Alter zwischen 31 und 53 Jahren fest, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Die genauen Abläufe sind noch unklar, die Beamten ermitteln wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Polizei kontrolliert nur bei Gegendemos, Pegida unbehelligt

Die Anmelder der Gegendemonstration zeigten sich am Abend verärgert über das Handeln des Dresdner Ordnungsamtes. Zum einen ging es um den 14-seitigen Auflagenbescheid, in dem unter anderem Versammlungen von 2014 und die Verwendung des Wortes Kartoffel in einer Twitter-Meldung genutzt wurden, um die Demo in einen linksextremen Kontext zu stellen.

Zudem agierten Polizei und Ordnungsamt am Abend teilweise rigide. Erstmals gab es durchgehende Taschenkontrollen für Gegendemonstranten, während Pegida-Befürworter ungestört den Postplatz überquerten. Weiter hielt die Polizei die Gegendemo bis zum Ende des Pegida-Marsches auf dem Postplatz fest und verzögerte später auch den Abmarsch der Gepida-Teilnehmer, die aus Sicherheitsgründen in die Neustadt ziehen wollten, um nicht mitten in die abreisenden Pegida-Teilnehmer zu geraten, so lange, bis man tatsächlich inmitten abreisender Pegida-Teilnehmer steckte. Am Ende erreichte Gepida den Bahnhof Neustadt aber ohne weitere Zwischenfälle.

LVZ/cs

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